
KI-Sprachdokumentation und automatisierte SIS-Pflegeplanung sparen Pflegekräften Zeit, verbessern die Dokumentation und erleichtern die Integration in bestehende Systeme.
Pflegekräfte in deutschen Pflegeheimen stehen vor großen Herausforderungen: zunehmender Fachkräftemangel, steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen und der hohe Zeitaufwand für Dokumentation. KI-basierte Lösungen wie sprachgesteuerte Dokumentation und automatisierte Pflegeplanung bieten hier eine effektive Entlastung. Systeme wie dexter health ermöglichen eine direkte Erfassung von Pflegeberichten per Spracheingabe, reduzieren Fehler und sparen bis zu 70 % der Zeit für administrative Aufgaben. Gleichzeitig verbessert sich die Dokumentationsqualität, was den Anforderungen des Medizinischen Dienstes gerecht wird. Das Ergebnis: mehr Zeit für die Bewohner und zufriedenere Mitarbeitende.
Kernpunkte:
KI ersetzt nicht die menschliche Pflege, sondern unterstützt sie gezielt, um die Arbeitsbelastung zu verringern und die Pflegequalität zu verbessern.
KI-gestützte Pflegedokumentation: Zeitersparnis und Effizienzgewinne in deutschen Pflegeheimen

Mit der Sprachdokumentation von dexter health können Pflegekräfte Pflegeberichte, Vitalwerte und Maßnahmen direkt am Bewohnerbett über eine Smartphone-App erfassen. Statt mühsam handschriftliche Notizen zu machen und diese später zu übertragen, erfolgt die Dokumentation unmittelbar per Spracheingabe – direkt nach dem Kontakt mit den Bewohnern. Die KI verarbeitet dabei umgangssprachliche Ausdrücke, Dialekte und Akzente und wandelt diese automatisch in strukturierte, professionelle Dokumentationseinträge um [6].
Das System unterstützt eine Vielzahl an Pflegeaufgaben, darunter Medikamentengabe, Aufnahmegespräche, Schichtübergaben und Wunddokumentation, inklusive der Möglichkeit, Fotos hinzuzufügen. Die Sprachverarbeitung findet zunächst lokal auf dem Smartphone statt und wird anschließend anonymisiert auf gesicherten Servern gespeichert. Dieser zweistufige Prozess gewährleistet ein Höchstmaß an Datenschutz. Die Nutzung kostet etwa 12 bis 15 Euro pro Nutzer und Monat [6].
Diese Methode der Sprachdokumentation sorgt dafür, dass die Daten problemlos in bestehende Pflegesoftware integriert werden können.
Ein großer Vorteil von dexter health: Es agiert als „KI-Copilot“, der sich nahtlos in bestehende digitale Systeme integriert [7]. Pflegeheime müssen ihre vorhandene Pflegesoftware nicht ersetzen oder auf ein neues System umsteigen. Die sprachgesteuerten Einträge werden in Echtzeit in die elektronische Pflegedokumentation übertragen, ohne dass Pflegekräfte zwischen verschiedenen Programmen wechseln müssen.
Dank der intuitiven Benutzeroberfläche ist keine umfangreiche Schulung erforderlich [7]. Das System erkennt zudem kritische Werte, wie beispielsweise erhöhten Blutdruck, und gibt sofort eine Warnung aus [5].
Diese Integration erleichtert nicht nur den Arbeitsalltag, sondern trägt auch zur Einhaltung von Vorschriften und zur Verbesserung der Pflegequalität bei.
Die automatische Strukturierung der Sprachdokumentation in definierte Kategorien wie Vitalzeichen, Hygienemaßnahmen oder Bewegungsprotokolle sorgt für eine deutlich verbesserte Konsistenz der Dokumentation. Die KI stellt sicher, dass alle relevanten Informationen vollständig und nach professionellen Standards erfasst werden – ein entscheidender Faktor für MD-Prüfungen. Da die Dokumentation direkt nach dem Bewohnerkontakt erfolgt, werden Gedächtnislücken und nachträgliche Änderungen vermieden. Das Ergebnis ist eine umfassende und detaillierte Dokumentation, die den Anforderungen des Medizinischen Dienstes gerecht wird.
Der SIS-Assistent von dexter health ergänzt die sprachbasierte Dokumentation um eine optimierte, strukturierte Pflegeplanung. Dabei wird der administrative Aufwand für Pflegekräfte deutlich reduziert.
Der SIS-Assistent unterstützt Pflegekräfte beim Sammeln und Strukturieren von Informationen – ein zentraler Bestandteil des Strukturmodells, das der Medizinische Dienst bei Qualitätsprüfungen verwendet. Mithilfe intelligenter Spracherkennung können Aufnahmegespräche und Anamnesen direkt per Spracheingabe erfasst werden. Die KI verarbeitet diese Informationen und ordnet sie automatisch den entsprechenden Dokumentationsfeldern in der SIS zu.
Dabei werden individuelle Pflegebedarfe erfasst und potenzielle Risiken wie Sturzgefahr, Mangelernährung oder Dekubitusgefahr erkannt. Die regelbasierte KI nutzt digitalisiertes Fachwissen, um Vorschläge für geeignete Pflegemaßnahmen zu machen.
Auf Basis der erfassten Anamnese und Risikoeinschätzung erstellt der SIS-Assistent automatisch strukturierte Pflegepläne, die den Vorgaben des Strukturmodells entsprechen. Diese Pläne decken alle relevanten Bereiche ab, darunter Vitalwerte, Mobilität, Ernährung, kognitive Fähigkeiten und psychosoziale Aspekte. Dadurch wird sichergestellt, dass keine wichtigen Informationen ausgelassen werden und die Dokumentation einheitlich sowie nachvollziehbar bleibt.
Für Pflegeeinrichtungen bedeutet das: eine höhere Qualität der Pflegeplanung ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Gleichzeitig erleichtert die nahtlose Dokumentation die Vorbereitung auf Prüfungen durch den Medizinischen Dienst erheblich.
Die KI-gestützte SIS-Dokumentation gewährleistet eine vollständige und standardkonforme Pflegeplanung, die den Anforderungen des Medizinischen Dienstes entspricht. Automatische Strukturierungen minimieren Fehler wie unvollständige oder widersprüchliche Einträge, die bei manueller Dokumentation häufig vorkommen.
„Mit intelligenter Spracherkennung, automatisierter Dokumentation, smarter Dienstplanung und KI-gestützter Pflegeplanung (SIS) entlastet dexter spürbar den Arbeitsalltag – ohne Systemwechsel oder aufwendige Schulungen." [7]
Alle SIS-Dokumentationen werden zentral gespeichert und sind bei Prüfungen sofort zugänglich. Das Ergebnis: Pflegeeinrichtungen profitieren von einer konstant hohen Dokumentationsqualität, die nicht nur den regulatorischen Anforderungen entspricht, sondern auch die Pflege insgesamt verbessert.
dexter health verbindet sich problemlos mit bestehenden Pflegedokumentationssystemen über standardisierte Schnittstellen wie HL7® FHIR®. Dadurch entsteht ein zentraler Informationsknotenpunkt, der Pflegekräften, Ärzten und Therapeuten einen Echtzeitzugriff auf Bewohnerdaten ermöglicht [8]. Nach der technischen Anbindung folgen gezielte Schulungs- und Implementierungsmaßnahmen, um den Übergang reibungslos zu gestalten.
Der Implementierungsprozess startet mit einem kooperativen Ansatz, bei dem die individuellen Dokumentationsanforderungen der Einrichtung analysiert werden. Ein Vergleich verschiedener Pflegedokumentationssoftware kann hierbei helfen, die passende Lösung zu finden. Anschließend durchläuft das System eine Testphase, in der technische Schnittstellen geprüft und mögliche Probleme behoben werden. Regelmäßige Feedback-Runden helfen dabei, die Arbeitsabläufe weiter zu verbessern. Ergebnisse aus digitalen Pilotprojekten in deutschen Pflegeeinrichtungen zeigen, dass 82 % der Pflegeanliegen vollständig digital bearbeitet werden konnten, ohne dass zusätzliche Vor-Ort-Kontakte notwendig waren [9]. Neben der Schulung der Mitarbeitenden spielt der Schutz sensibler Daten eine zentrale Rolle im gesamten Prozess.
dexter health setzt auf höchste Datenschutzstandards und entspricht vollständig den Vorgaben der DSGVO. Um sensible Gesundheitsdaten zu schützen, kommen dezentrale Lernverfahren und synthetische Datensätze zum Einsatz. So können die KI-Modelle trainiert werden, ohne dass personenbezogene Daten die Einrichtung verlassen [10].
Pflegeeinrichtungen berichten nach der Integration von deutlichen Zeitersparnissen und einer spürbar verbesserten Dokumentationsqualität. Der zentrale Zugriff auf alle relevanten Informationen erleichtert Prüfprozesse erheblich. Diese Effizienzgewinne verschaffen Pflegekräften mehr Zeit für die direkte Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Einführung von KI-gestützten Dokumentationslösungen wie dexter health in deutschen Pflegeheimen zeigt klare Verbesserungen in drei wichtigen Bereichen: Pflegekräfte sparen wertvolle Zeit, die Qualität der Dokumentation steigt, und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden nimmt zu. Diese positiven Ergebnisse stehen in direktem Zusammenhang mit den zuvor beschriebenen Effizienz- und Qualitätsvorteilen solcher Systeme.
Durch die KI-Sprachdokumentation, die gesprochene Sprache automatisch in strukturierte Einträge umwandelt, die direkt in die Pflegesoftware integriert werden, sparen Pflegekräfte erheblich Zeit [6]. Studien zeigen, dass bei administrativen Tätigkeiten Zeitersparnisse von bis zu 70 % erreicht werden können [11]. Diese gewonnene Zeit fließt direkt in die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner ein. Besonders für Pflegekräfte, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen, ist die Technologie eine große Hilfe. Sie übersetzt umgangssprachliche Äußerungen in professionelle medizinische Dokumentation [6].
Neben der Zeitersparnis sorgt die KI auch für eine höhere Konsistenz und Nachvollziehbarkeit in der Dokumentation.
Die Präzision bei der automatisierten Indexierung von Pflegedokumenten liegt bei über 94 % [11]. Diese Genauigkeit gewährleistet konsistente und strukturierte Einträge, die den Anforderungen des Medizinischen Dienstes entsprechen. Ein weiterer Vorteil: Die Dokumentation kann direkt am Bewohnerbett erfolgen, wodurch nachträgliche Einträge und damit verbundene Erinnerungslücken vermieden werden. Ein Beispiel aus der Praxis liefert die HVVG (Heimverwaltungs- und Vermietungsgesellschaft mbH), die im Mai 2024 ein KI-basiertes Dokumentationssystem in 24 Pflegeeinrichtungen einführte. Gereon Steinkuhl, Projektleiter der HVVG, erklärt:
„Die Tatsache, dass es sowohl einfach zu bedienen ist als auch ein breites Spektrum an Optionen bietet, macht das System so attraktiv. Für unser Unternehmen bedeutet dies eine enorme Zeitersparnis, reduzierte Kosten und einen Schub bei Qualität und Transparenz." [11]
Die Entlastung von administrativen Aufgaben hat einen direkten Einfluss auf die Zufriedenheit der Pflegekräfte. KI-gestützte Systeme für die Pflegeplanung reduzieren die kognitive Belastung, indem sie den manuellen Prozess der Auswahl von Pflegemaßnahmen durch automatisch generierte Vorschläge ersetzen [2][4]. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch eine hochwertige Schulung und die frühzeitige Einbindung des Pflegepersonals in den Implementierungsprozess [3][1]. Es bleibt wichtig zu betonen, dass KI die menschliche Pflege nicht ersetzt, sondern unterstützt. Wenn Pflegekräfte aktiv in die Einführung der Technologie eingebunden werden, steigt die Akzeptanz und damit auch die wahrgenommene Arbeitserleichterung.
Lösungen wie dexter health zeigen eindrucksvoll, wie die Herausforderungen der stationären Altenpflege effektiv angegangen werden können. Durch sprachbasierte Dokumentation direkt am Bewohnerbett, automatisierte SIS-Pflegeplanung und die reibungslose Integration in bestehende Pflegesoftware wird Pflegekräften spürbar Arbeit abgenommen. Die eingesparte Zeit und die Präzision der Dokumentation sind klare Vorteile, und die steigende Zufriedenheit der Mitarbeiter verdeutlicht, dass KI die Pflege ergänzt, ohne den menschlichen Kontakt zu ersetzen [11].
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist jedoch die Einbindung des Pflegepersonals von Anfang an. Fachleute betonen, dass KI-Technologien Unterstützung bieten, aber niemals den persönlichen Kontakt verdrängen sollten. Um dies zu gewährleisten, sind umfassende Schulungen und eine klare digitale Strategie notwendig. Nur so wird die Technologie als Hilfe wahrgenommen und nicht als zusätzliche Belastung. Diese Ansätze schaffen die Grundlage für eine moderne, digitale Pflegepraxis.
Zudem zeigen Beispiele aus der Praxis, dass der Einsatz moderner Technologien die Attraktivität als Arbeitgeber steigert. Pflegeeinrichtungen berichten von einem Anstieg qualifizierter Bewerbungen – ein entscheidender Vorteil in Zeiten des Fachkräftemangels.
Die Erfahrungen und Ergebnisse sprechen für sich: Entscheidungsträger in Pflegeheimen sollten einen genaueren Blick auf dexter health werfen. Die Kombination aus Sprachdokumentation, SIS-Assistent und der Integration in bestehende Systeme ermöglicht einen einfachen Einstieg in die digitale Transformation. Die dadurch gewonnene Zeit kommt direkt den Bewohnern zugute und hebt die Pflegequalität auf ein neues Niveau.
Künstliche Intelligenz (KI) bringt frischen Wind in die Dokumentationsprozesse von Pflegeheimen, indem sie Routineaufgaben automatisiert und vereinfacht. Ein gutes Beispiel dafür sind KI-gestützte Sprach- und Textverarbeitungstools. Diese Werkzeuge ermöglichen eine präzise und nachvollziehbare Dokumentation, die Pflegekräfte spürbar entlastet. Das Ergebnis? Mehr Zeit für das, was wirklich zählt: die persönliche Betreuung der Bewohner.
Doch das ist noch nicht alles. KI sorgt auch dafür, dass Pflegeleistungen konsistent und lückenlos erfasst werden. Mithilfe von Datenanalysen können Risiken frühzeitig erkannt werden, bevor sie zu Problemen werden. Das bedeutet nicht nur eine höhere Pflegequalität, sondern auch weniger Fehler und eine bessere Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.
Am Ende profitieren alle: Die Pflege wird transparenter, effizienter und individueller – genau auf die Bedürfnisse der Bewohner zugeschnitten.
Die Sprachdokumentation bringt Pflegekräften spürbare Erleichterungen und optimiert den Arbeitsalltag. Statt mühsam Berichte am Computer einzutippen, können Pflegekräfte ihre Dokumentation bequem per Spracheingabe direkt vor Ort oder unterwegs erledigen. Das spart nicht nur Zeit – oft bis zu 30 Minuten täglich – sondern schafft auch mehr Freiraum für die Betreuung der Bewohner*innen.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Pflegeberichte werden durch die Sprachdokumentation präziser und vollständiger. Leistungen können lückenlos erfasst werden, was die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben und Qualitätsstandards deutlich erleichtert. Gleichzeitig wird der administrative Aufwand reduziert, was die Arbeitsbelastung senkt und die Zufriedenheit im Team steigert.
Kurz gesagt: Sprachtechnologie macht die Pflege effizienter, entlastet das Personal und sorgt für eine höhere Qualität in der Dokumentation.
Dexter Health legt großen Wert darauf, sensible Gesundheitsdaten zu schützen und dabei alle gesetzlichen Datenschutzvorgaben in Deutschland zu erfüllen – insbesondere die Anforderungen der DSGVO. Die eingesetzten KI-Lösungen sind so entwickelt, dass personenbezogene Daten sicher und nachvollziehbar verarbeitet und gespeichert werden.
Um die Privatsphäre zu wahren, kommen moderne Sicherheitsmaßnahmen wie Datenverschlüsselung und kontrollierte Zugriffsrechte zum Einsatz. Zusätzlich wird darauf geachtet, dass alle Abläufe transparent gestaltet sind. Das Ziel: Das Vertrauen von Pflegebedürftigen und Mitarbeitenden zu stärken und gleichzeitig den Datenschutz auch bei der Nutzung neuer Technologien sicherzustellen.