
Praktische Checkliste für interne Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen: zentrale Prüfpunkte, digitale Tools, Teamaufbau und Nachbereitung.
Interne Qualitätsprüfungen sind Pflicht und helfen Pflegeeinrichtungen, gesetzliche Anforderungen (SGB XI §§ 112-120) zu erfüllen und sich auf externe Kontrollen vorzubereiten. Sie decken Schwachstellen auf, verbessern die Pflegequalität und sichern die Einhaltung der Richtlinien. Wichtige Bereiche umfassen:
Digitale Tools wie KI-gestützte Dokumentationsprüfungen und Echtzeit-Datenerfassung optimieren Prozesse, sparen Zeit und verbessern die Qualität. Ein strukturiertes Prüfteams und Nachbereitung der Ergebnisse sind entscheidend für nachhaltige Verbesserungen.
Checkliste für interne Qualitätsprüfungen in der Pflege: Hauptprüfbereiche und Vorbereitungsschritte
Ein solider Prüfplan ist das Herzstück jeder internen Qualitätsprüfung. Er sollte auf klaren, überprüfbaren Kriterien basieren, die festlegen, wie eine angemessene Pflege gewährleistet wird – natürlich unter Berücksichtigung aktueller pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse [3]. Dabei stehen drei zentrale Bereiche im Fokus:
„Pflegestandards definieren zielorientierte und überprüfbare Regeln, wie angemessene Pflege erbracht werden soll." – TÜV SÜD [3]
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Hochrisikobereiche, wie sie in den Nationalen Expertenstandards definiert sind. Dazu zählen z. B. Dekubitusprophylaxe, Sturzprävention, Schmerzmanagement und Ernährungsversorgung [1]. Um eine umfassende Bewertung zu ermöglichen, ist ein multidisziplinäres Prozessteam ideal [3]. Interessanterweise berichten Einrichtungen, die auf digitale Audit-Lösungen umgestellt haben, von einer bis zu 5-fach kürzeren Prüfungsdauer im Vergleich zu herkömmlichen papierbasierten Methoden [5].
Sobald der Prüfplan steht, sollte die bestehende Dokumentation gründlich überprüft werden, um mögliche Schwachstellen frühzeitig aufzudecken.
Vor Beginn der Prüfung ist es entscheidend, die gesamte Dokumentation auf Aktualität und Vollständigkeit zu überprüfen. Dazu gehören Pflegeplanungen, Medikations- und Hygienedokumentationen sowie Unfallberichte und Personalakten mit Nachweisen über Qualifikationen und Schulungen.
Seit 2019 liegt der Schwerpunkt stärker auf Ergebnisindikatoren statt auf reiner Prozessdokumentation [4]. Die interne Checkliste sollte daher die aktuelle Qualitätsprüfungs-Richtlinie (QPR) berücksichtigen, die auch von externen Prüfern verwendet wird. Schwachstellen treten häufig in Personalakten auf, z. B. durch fehlende Qualifikationsnachweise oder nicht dokumentierte Schulungen [5]. Ein hilfreicher Ansatz ist die Nutzung von Beschwerdedokumentationen und Bewohnerbefragungen als Frühwarnsystem für potenzielle Qualitätsprobleme [3].
Mit einer vollständigen und überprüften Dokumentation kann der nächste Schritt angegangen werden: die Organisation eines kompetenten Prüfteams.
Die Auswahl eines qualifizierten Prüfteams ist entscheidend, um die definierten Kriterien effektiv umzusetzen. Dabei sollten Teammitglieder nach ihrer Fachkompetenz ausgewählt werden. Wichtige Kenntnisse umfassen:
Zusätzlich spielen persönliche Eigenschaften wie Objektivität, Diplomatie und eine ausgeprägte Beobachtungsgabe eine zentrale Rolle [8].
„Entscheidungen müssen auf der Grundlage von Daten und Fakten getroffen werden. Sachlichkeit sollte oberste Priorität haben." – TÜV SÜD [3]
Ein ideales Team besteht aus 8–12 unabhängigen Fachleuten aus Pflegepraxis und Qualitätsmanagement. Diese Zusammensetzung minimiert Interessenkonflikte und ermöglicht eine umfassende Bewertung [1][8]. Moderne Einrichtungen setzen zudem auf einen risikobasierten Ansatz, bei dem Ressourcen gezielt in Bereichen eingesetzt werden, die die größte Auswirkung auf die Sicherheit der Bewohner oder die Einhaltung von Vorschriften haben könnten [8].
Interne Qualitätsprüfungen orientieren sich an denselben Kriterien wie externe Prüfungen durch den Medizinischen Dienst. Eine systematische Überprüfung dieser zentralen Prüfbereiche ist entscheidend, um die Pflegequalität kontinuierlich zu verbessern. Die folgenden Schwerpunkte sollten in keiner Checkliste fehlen.
Die Pflegedokumentation ist nicht nur ein rechtliches Muss gemäß SGB V § 137 und SGB XI § 104, sondern auch ein unverzichtbares Beweismittel in Haftungsfällen [9][10]. Wichtige Dokumentationsebenen sind:
„Die Dokumentation im Pflegebereich ist die einzig verlässliche Möglichkeit, Informationen über Pflegebedürftige weiterzugeben und später nachvollziehen zu können, wie und warum diese Informationen im Pflegeverlauf entstanden sind." – PPM Online [10]
Bei der SIS-basierten Pflegeplanung steht die Perspektive der Bewohner im Mittelpunkt. Es sollte geprüft werden, ob persönliche Wünsche, Bedürfnisse und Abneigungen dokumentiert sind. Besonders bei Bewohnern mit Demenz ist es wichtig, biografische Daten in die Tagesgestaltung einzubeziehen [7][10]. Risikoeinschätzungen, etwa für Stürze oder Dekubitus, dürfen nicht älter als drei Monate sein und müssen bei Änderungen des Gesundheitszustands sofort aktualisiert werden [7]. Außerdem muss eine klare Verbindung zwischen identifizierten Risiken und geplanten Maßnahmen erkennbar sein [10].
Formale Standards umfassen:
In der medizinischen Behandlungspflege müssen alle Maßnahmen mit den aktuellen ärztlichen Verordnungen übereinstimmen und korrekt abgezeichnet sein [7]. Ein hilfreicher Tipp: Führen Sie Plausibilitätsprüfungen durch, indem Sie dokumentierte Indikatoren wie Sturzfrequenzen mit dem tatsächlichen Zustand der Bewohner abgleichen [11].
Die Medikamentenverwaltung ist ein besonders sensibler Bereich, da hier Fehler schwerwiegende Konsequenzen haben können. Achten Sie darauf, dass:
Nur schriftlich festgehaltene Abmachungen gelten rechtlich als durchgeführt – eine lückenlose Dokumentation ist daher unerlässlich [10].
Pflegeeinrichtungen müssen die Vorgaben aus dem Sozialgesetzbuch (SGB XI) und den Landeshygieneverordnungen einhalten, die von den Gesundheitsämtern überwacht werden [2]. Seit 2019 liegt der Fokus auf Ergebnisindikatoren statt reiner Prozessdokumentation [4]. Eine interne Checkliste sollte sich an den „Qualitätsprüfungs-Richtlinien" orientieren, die auch der Medizinische Dienst verwendet [4].
Wichtige Punkte:
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Hochrisikobereiche wie die Versorgung chronischer Wunden. Hier bieten die Nationalen Expertenstandards des DNQP wichtige Orientierung [1]. Die Ergebnisse solcher Prüfungen werden in „Transparenzberichten" der Pflegekassen veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar [2].
Die Ernährungsversorgung ist ein zentraler Prüfbereich und Teil der Nationalen Expertenstandards [1]. Prüfen Sie, ob:
Vor Ort sollte bewertet werden, ob Portionsgrößen den individuellen Plänen entsprechen und spezielle Kostformen, wie pürierte oder diabetikergerechte Mahlzeiten, korrekt umgesetzt werden. Solche Maßnahmen tragen wesentlich zur Lebensqualität der Bewohner bei.
Digitale Technologien revolutionieren die Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen, indem sie Prozesse automatisieren und Echtzeit-Analysen ermöglichen. Besonders hilfreich ist dabei die Kombination aus Selbstbewertung und externer Beratung, die den reinen „Inspektions-Ansatz“ ablöst und ein kontinuierliches Qualitätsmanagement fördert[12]. Das Ergebnis? Eine effizientere Überwachung konkreter Qualitätsaspekte.
Künstliche Intelligenz, wie in dexter health, bringt Struktur und Präzision in die Dokumentation. Diese Systeme erkennen Lücken, prüfen die Einhaltung der SIS-Anforderungen und optimieren zentrale Qualitätsaspekte wie Risikoeinschätzungen und Maßnahmenplanungen. Der SIS-Assistent unterstützt die Dokumentation in Bereichen wie Anamnese, Risikobewertung und Maßnahmenplanung und bereitet Einrichtungen optimal auf Prüfungen durch den Medizinischen Dienst vor.
Mit digitalen Auditing-Plattformen erhalten Qualitätsmanager Echtzeit-Dashboards, die Fehler sofort sichtbar machen und Korrekturmaßnahmen verfolgen können[12][5].
"Es spart mir Zeit, und ich überwache unsere Qualitätsstandards viel effizienter." – Paul Cooper, Head of Operations, KarePlus[5]
Interessanterweise zeigen Studien, dass digitale Compliance-Berichte die Einhaltung spezifischer Standards, etwa bei Reinigungsverfahren, um bis zu 20 % verbessern können[5].
Mobile Anwendungen ermöglichen es Pflegekräften, relevante Daten direkt am Bewohnerbett zu erfassen – von Vitalzeichen über Interventionen bis hin zum Wundstatus. Das spart Zeit, da nachträgliche Einträge entfallen. Sprachdokumentation, wie sie bei dexter health verfügbar ist, erleichtert die Eingabe zusätzlich: Pflegekräfte können Informationen direkt nach dem Bewohnerkontakt per Spracheingabe festhalten.
Standardisierte Vorlagen gemäß deutschen Vorgaben, wie SIS- oder AEDL-Modelle, sorgen dafür, dass alle notwendigen Daten vollständig und korrekt erfasst werden. Qualitätsmanager profitieren von einem klaren Überblick über Dokumentationslücken und wiederkehrende Probleme, ohne mühsam Papierakten durchforsten zu müssen.
"Dies ermöglichte es uns, den Zeitaufwand für Audits zu reduzieren, die Pflegequalität zu steigern und unsere Reaktionszeit zu verkürzen, falls etwas angegangen werden muss." – Danielle Ruane, Compliance & IT Manager, Northern Healthcare[5]
Damit digitale Lösungen ihr volles Potenzial entfalten, ist die Schulung der Mitarbeitenden unverzichtbar. Seit Juni 2023 ist digitale Fort- und Weiterbildung explizit in den "Maßstäben und Grundsätzen" (MuG) für die stationäre Pflege verankert[13]. Zertifizierte Multiplikatoren trainieren Teams gezielt im Umgang mit digitalen Tools und Expertenstandards[1][13].
Ein zentraler Aspekt ist die Schulung in der Indikatorenerfassung, die Ergebnisse wie Sturzraten oder Dekubitus messbar macht[6][14]. dexter health bietet hierfür maßgeschneiderte Onboarding- und Trainingsprogramme an. Mobile Anwendungen wie die Leila App ermöglichen Pflegekräften zudem den Echtzeit-Zugriff auf digitale Expertenstandards während der Dokumentation[1].
Eine Qualitätsprüfung ist erst dann abgeschlossen, wenn die Ergebnisse nicht nur dokumentiert, sondern auch analysiert und in konkrete Maßnahmen umgesetzt wurden. Die Nachbereitung entscheidet maßgeblich darüber, ob die Prüfung tatsächlich zur Verbesserung beiträgt oder lediglich eine formale Aufgabe bleibt.
Erfassen Sie die Ergebnisse direkt vor Ort digital – inklusive Fotos und Kommentaren – um die manuelle Berichtserstellung zu vermeiden und eine hohe Genauigkeit sicherzustellen[5]. Mithilfe digitaler Dashboards lassen sich wiederkehrende Fehler identifizieren und Trends über verschiedene Schichten oder Wohnbereiche hinweg analysieren[5]. Entscheidungen sollten dabei immer auf klaren Daten und Fakten basieren, nicht auf Vermutungen[3].
Speichern Sie alle Berichte zentral ab, um Ihre kontinuierlichen Verbesserungen zu dokumentieren und sich optimal auf externe Audits vorzubereiten[5]. Eine präzise und strukturierte Dokumentation bildet die Grundlage für die Entwicklung eines effektiven Maßnahmenplans.
Auf Basis der seit 2022 erhobenen zehn Qualitätsindikatoren – wie Mobilität, Dekubitusentwicklung oder unbeabsichtigter Gewichtsverlust – sollten Sie einen Maßnahmenplan erstellen[15]. Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit dem Bundesdurchschnitt, um Bereiche zu identifizieren, in denen Ihre Einrichtung unterdurchschnittlich abschneidet, und priorisieren Sie diese entsprechend[15].
Weisen Sie jeder festgestellten Abweichung eine verantwortliche Person zu und setzen Sie automatische Erinnerungen für Folgeschritte ein[5]. Als Grundlage für Ihre Maßnahmen können Sie die nationalen Expertenstandards (DNQP) heranziehen, beispielsweise für Schmerzmanagement oder Sturzprophylaxe[1]. Diese Kombination aus datenbasierten Entscheidungen und evidenzbasierten Standards unterstützt eine zielgerichtete und nachhaltige Qualitätsverbesserung.
Nach der Umsetzung der Maßnahmen ist eine regelmäßige Kontrolle entscheidend, um den Erfolg sicherzustellen. Qualitätsverbesserung ist ein kontinuierlicher Prozess[3]. Durch regelmäßige Simulationen von MD-Prüfungen können Sie potenzielle Schwachstellen frühzeitig erkennen. Überprüfen Sie dazu Pflegedokumentationen, führen Sie Mitarbeitenden- und Bewohnerbefragungen durch und analysieren Sie die Kommunikation sowie die erbrachten Leistungen[2].
Ein Beispiel hierfür liefert Northern Healthcare: Unter der Leitung von Compliance & IT Manager Danielle Ruane wurde 2022 an 15 Standorten ein digitales Berichtssystem eingeführt. Die Ergebnisse waren beeindruckend: kürzere Audit-Zeiten, eine gesteigerte Pflegequalität und schnellere Reaktionszeiten bei Problemen[5]. Nutzen Sie digitale Dashboards, um Score-Trends über verschiedene Zeiträume und Standorte hinweg zu überwachen[5]. Darüber hinaus bietet dexter health KI-gestützte Dokumentationsprüfungen und maßgeschneiderte Schulungsprogramme, die Ihr Team optimal auf externe Prüfungen vorbereiten.
Durch eine konsequente Nachbereitung sichern Sie nicht nur Ihre internen Standards, sondern sind auch bestens auf externe Audits vorbereitet.
Die zuvor behandelten Prüfungsbereiche und digitalen Lösungsansätze bilden die Grundlage, um die Qualität in Ihrer Pflegeeinrichtung nachhaltig zu verbessern. Interne Qualitätsprüfungen sind dabei kein einmaliges Ereignis, sondern der Schlüssel zu einer Kultur der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Mit strukturierten Audits schaffen Sie nicht nur eine solide Basis für externe Prüfungen durch den Medizinischen Dienst, sondern treffen auch fundierte Entscheidungen für das Management[3][5]. Die Anwendung nationaler Expertenstandards, wie sie in den DNQP-Empfehlungen beschrieben sind, garantiert, dass Ihre Pflege in wichtigen Bereichen konsistent und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert bleibt[1].
Digitale Tools spielen hierbei eine zentrale Rolle. Sie reduzieren den Zeitaufwand für Prüfungen erheblich und ermöglichen eine präzise Nachbereitung. Einrichtungen, die auf solche Technologien setzen, profitieren von einer deutlichen Steigerung der Effizienz, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen[5].
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die konsequente Nachbereitung: Jeder identifizierten Abweichung sollte eine verantwortliche Person zugeordnet werden. Mithilfe digitaler Dashboards können Sie Trends überwachen und durch klare Maßnahmenpläne den Regelkreis schließen[5].
Wie TÜV SÜD treffend formuliert:
„Das Streben nach immer besserer Qualität darf nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfinden, sondern muss ein permanentes Ziel sein."[3]
Mit den passenden Tools, einem motivierten Team und einer strukturierten Vorgehensweise können Sie Ihre Qualitätsprüfungen in einen Treiber für Verbesserungen verwandeln – zum Vorteil Ihrer Bewohnerinnen und Bewohner sowie Ihrer Mitarbeitenden. So wird Ihre Einrichtung optimal auf externe Audits vorbereitet.
Digitale Tools revolutionieren interne Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen, indem sie Prozesse effizienter und papierlos gestalten. Mit ihrer Hilfe lassen sich Audits und Selbstkontrollen deutlich strukturierter organisieren. Alle relevanten Daten werden zentral gespeichert, was nicht nur Transparenz schafft, sondern auch eine einfache Nachverfolgbarkeit ermöglicht.
Ein weiterer Vorteil: Automatisierte Erinnerungen und digitale Checklisten sorgen dafür, dass wichtige Prüfkriterien regelmäßig überprüft werden. Diese Systeme helfen dabei, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung einzuleiten. Das Ergebnis? Pflegekräfte profitieren von einem reduzierten Verwaltungsaufwand, während die Pflegequalität langfristig gesichert bleibt.
Ein starkes Prüferteam für interne Qualitätsprüfungen setzt sich aus Fachkräften zusammen, die über umfassendes Wissen in Pflegequalität und den geltenden Standards verfügen. Dabei ist es wichtig, Teammitglieder mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und Kompetenzen einzubinden. So entsteht eine vielseitige Perspektive, die eine gründliche und ausgewogene Bewertung ermöglicht.
Damit das Team stets auf dem neuesten Stand bleibt, sind kontinuierliche Schulungen unerlässlich. Diese sollten nicht nur gesetzliche Vorgaben und aktuelle Qualitätsstandards abdecken, sondern auch Schlüsselkompetenzen fördern, wie:
Mit einem gut ausgebildeten und abgestimmten Team legen Sie die Grundlage dafür, die Pflegequalität langfristig zu sichern und gezielt weiterzuentwickeln.
Ergebnisindikatoren spielen eine zentrale Rolle dabei, die Pflegequalität in Einrichtungen messbar und nachvollziehbar zu machen. Sie dienen als objektives Werkzeug, um sowohl Stärken als auch Schwächen in der Versorgung zu identifizieren und gezielte Verbesserungen umzusetzen.
Bei internen Qualitätsprüfungen unterstützen diese Indikatoren dabei, die Einhaltung von Standards zu überprüfen und die eigene Leistung transparent darzustellen. Gleichzeitig sind sie ein wesentlicher Bestandteil externer Prüfungen, die auf eine kontinuierliche Verbesserung der Pflegequalität abzielen.
Ein weiterer Vorteil der Ergebnisindikatoren ist die gesteigerte Klarheit in der Dokumentation. Sie machen die Pflegequalität auf einer evidenzbasierten Grundlage nachvollziehbar und sorgen für mehr Transparenz gegenüber allen Beteiligten – sei es für Bewohner, Angehörige oder Prüfinstitutionen.