
KI-gestützte Dokumentation und Startups prägen die Altenpflegemesse 2026 – Aussteller, Trends und praktische Tipps für den Messebesuch.
Die Altenpflegemesse 2026 in Essen (21.–23. April) ist ein zentraler Treffpunkt für die Pflegebranche. Mit über 560 Ausstellern und 22.000 Fachbesuchern bietet sie Einblicke in digitale Lösungen wie KI-gestützte Dokumentationssoftware, elektronische Patientenakten und mehr. Besonders spannend: Halle 6 „IT & Management", wo über 100 Anbieter Technologien präsentieren, die Pflegekräfte täglich 1–2 Stunden Dokumentationszeit sparen können. Highlights sind die AVENEO Startup Area, die Newcomer Challenge und Live-Demos wie die von dexter health. Die Messe zeigt, wie digitale Tools den Pflegealltag effizienter gestalten. Eintritt: Tageskarte 23 €, Dauerkarte 37 €. Perfekt für Fachkräfte, die sich weiterentwickeln und bis zu 12 Fortbildungspunkte sammeln möchten.
Altenpflegemesse 2026: Wichtige Fakten und Zahlen im Überblick
Die Altenpflegemesse 2026 findet vom 21. bis 23. April 2026 in der Messe Essen (Messeplatz 1, 45131 Essen) statt. Mit 560 Ausstellern aus 14 Ländern auf einer beeindruckenden Fläche von 36.000 m² ist sie eine der wichtigsten Plattformen der Pflegebranche in Deutschland [6]. Dank ihrer zentralen Lage und guten Verkehrsanbindung bietet die Messe ideale Bedingungen, um sich über die neuesten Entwicklungen im Pflegebereich zu informieren.

Neben den Veranstaltungsdaten überzeugt die Messe mit einem abwechslungsreichen Programm. Ein besonderes Highlight ist die AVENEO Sonderschau in Halle 6, wo etwa 50 Startups und junge Unternehmen ihre digitalen Pflegeinnovationen präsentieren [8]. Carolin Pauly, Geschäftsführerin des Instituts für Universal Design und Gastgeberin von AVENEO, fasst es treffend zusammen:
„Nirgendwo sonst bekommt man in drei Tagen so viel Feedback über alle Ebenen und Funktionsbereiche der Branche hinweg." – Carolin Pauly, Geschäftsführerin des Instituts für Universal Design [8]
Ein weiteres Highlight ist die Newcomer Challenge (früher bekannt als Start-Up Challenge), die am 23. April 2026 stattfindet. Hier werden Innovationen in vier Kategorien ausgezeichnet: Konzept & Strategie, Kommunikation & Dokumentation, Smart Objects & Smart Solutions sowie Wohnen & Pflege [7]. Die Gewinner werden am 22. April 2026 von 14:00 bis 15:00 Uhr in der ALTENPFLEGE Arena (Halle 7) vorgestellt. Bereits am 20. April 2026, von 18:00 bis 19:00 Uhr, findet im AVENEO-Bereich eine Jury-Sitzung sowie ein Pre-Opening statt – hierfür ist eine Voranmeldung erforderlich [7].
Die Altenpflegemesse 2026 zeigt eine Vielzahl digitaler Neuerungen, die speziell für die Pflegedokumentation entwickelt wurden. Besonders im Rampenlicht stehen KI-gestützte Systeme, die Pflegekräfte entlasten, indem sie Dokumentationsprozesse beschleunigen und die Qualität erhöhen – ein entscheidender Vorteil bei Prüfungen durch den Medizinischen Dienst.

dexter health ist auf der Messe in Halle ESSEN6, Stand 6-704 vertreten[10]. Das Unternehmen bietet eine umfassende Plattform, die Sprachdokumentation, automatisierte SIS-Pflegeplanung und KI-gestützte Dienstplanung kombiniert[9]. Ein besonderes Highlight ist die Funktion zur Multi-Bewohner-Dokumentation, mit der Pflegekräfte in nur einer Spracheingabe mehrere Bewohner erfassen können. Diese Funktion spart während der Visite wertvolle Zeit. So konnte die Rummelsberger Diakonie im August 2025 durchschnittlich 20 Minuten pro Pflegekraft und Tag für die direkte Bewohnerbetreuung gewinnen[9].
Ein weiteres Kernstück der Plattform ist der SIS-Assistent, der Gespräche mit Bewohnern aufzeichnet und automatisch Zusammenfassungen gemäß den Expertenstandards erstellt – eine ideale Unterstützung bei Prüfungen durch den Medizinischen Dienst[9]. Diego A., Pflegehelfer, beschreibt seine Erfahrung so:
„Die Sprachdokumentation von dexter ist eine echte Erleichterung für meine Arbeit! Besonders hilft mir die KI-Korrektur, um meine Dokumentation zu verbessern."[9]
Die Plattform funktioniert auch offline in den Bewohnerzimmern und synchronisiert die Daten automatisch, sobald eine Verbindung wiederhergestellt ist[9]. Die Einführung in einer Einrichtung dauert in der Regel zwei bis drei Wochen und umfasst eine vierwöchige persönliche Begleitung mit Vor-Ort-Schulungen. Die Abrechnung erfolgt transparent pro Bewohner, ohne versteckte Gebühren[9].
Hauptmerkmale von dexter health:
Die Dialekterkennung ist besonders wertvoll für die vielfältigen Pflegeteams in Deutschland, da die KI speziell auf unterschiedliche regionale Sprachvarianten abgestimmt ist. Besucher können am Stand 6-704 Live-Demonstrationen des SIS-Assistenten erleben und haben die Möglichkeit, direkt auf der Messe Pilotprojekte zu starten.
Mit diesen Funktionen setzt dexter health neue Standards in der modernen Pflegedokumentation und zeigt, wie digitale Lösungen den Pflegealltag erleichtern können.
Die Altenpflegemesse 2026 zeigt deutlich: KI-Technologien sind in der Praxis angekommen. Über 100 Aussteller präsentieren in Halle 6 digitale IT-Lösungen, die den Pflegealltag revolutionieren könnten[12]. Hier sind einige der spannendsten Entwicklungen, die den Alltag in der Altenpflege effizienter machen.
Die manuelle Eingabe von Pflegedaten gehört der Vergangenheit an. Dank KI-gestützter Sprachdokumentation können Pflegekräfte Bewohnerinformationen direkt nach einem Kontakt per Sprache erfassen – ganz ohne Tastatur. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass sich das Personal mehr auf die Betreuung der Bewohner konzentrieren kann. Bereits Mitte 2025 setzten 40,9 % der deutschen Unternehmen KI in ihren Prozessen ein, während weitere 18,9 % die Einführung planen[11].
Intelligente SIS-Assistenten erleichtern die strukturierte Ersteinschätzung (Anamnese) und gewährleisten, dass alle wichtigen biografischen und medizinischen Daten erfasst werden[12][2]. Diese Algorithmen schlagen automatisch Maßnahmen vor und minimieren Dokumentationsfehler – ein Vorteil, der vor allem bei Prüfungen durch den Medizinischen Dienst für mehr Konsistenz und Qualität sorgt[12].
Der Fokus verschiebt sich von isolierten Anwendungen hin zu integrierten Plattformen, die Pflegesoftware, Abrechnungssysteme und sensorbasierte Assistenzsysteme miteinander verbinden[12]. Greg Samios, CEO von Wolters Kluwer Health, beschreibt es so:
„Clinical grade generative AI (GenAI) can be a trusted copilot when embedded in daily workflows, rigorously validated, protected by guardrails, and infused with expert-in-the-loop oversight." [4]
Die Nutzung von FHIR-Standards (Fast Healthcare Interoperability Resources) ermöglicht einen reibungslosen Datenaustausch und reduziert manuelle Tätigkeiten erheblich[4]. Anne Donovan, Vice President bei Health Language, ergänzt:
„The winners in 2026 will be those who invest in data quality and terminology management. Leveraging FHIR-based terminology services will become essential for normalizing clinical data, maintaining accurate value sets, and ensuring consistent mapping across systems." [4]
Integrierte Systeme schaffen somit ein umfassendes digitales Gesamtbild. Besonders hervorzuheben sind sogenannte Sovereign AI-Systeme, die sicherstellen, dass die EU-Datenschutzgrundverordnung sowie der EU AI Act eingehalten werden. Dadurch bleiben sensible Patientendaten innerhalb einer geschützten EU-Infrastruktur sicher[11].
Nutzen Sie die bekannten Veranstaltungsdaten, um Ihren Messebesuch effektiv zu planen. Eine gründliche Vorbereitung hilft, die drei Messetage optimal auszuschöpfen. Über die offiziellen Tools „Aussteller entdecken“ und „Produkte entdecken“ auf der Messewebsite können Sie gezielt nach Lösungen suchen, die Ihre aktuellen Herausforderungen adressieren[5]. Erstellen Sie vorab eine Prioritätenliste – etwa für KI-gestützte Dokumentationslösungen wie dexter health oder innovative Startups im AVENEO-Bereich, wo rund 50 junge Unternehmen ihre neuesten Ideen präsentieren[1].
Achten Sie darauf, sowohl die Ausstellerhallen als auch spannende Kongresssessions einzuplanen. Besonders interessant sind das Forum „Digital & Innovativ" sowie der Bereich „Robotik & KI" mit VDMA HealthTech, wo Sie praktische Anwendungen intelligenter Technologien kennenlernen können[1]. Um Ihre Zeit effizient zu nutzen, empfiehlt es sich, eine Unterkunft nahe der Messe Essen zu buchen, um lange Fahrzeiten zu vermeiden[13]. Wussten Sie übrigens, dass 80 % der Messebesucher aktiv an Entscheidungsprozessen in ihrer Einrichtung beteiligt sind? Damit sind Sie in bester Gesellschaft, wenn es um die Vorbereitung konkreter Investitionen geht[6].
Bereiten Sie sich auch darauf vor, die gesammelten Erkenntnisse später in Ihrer Einrichtung umzusetzen. Ein klarer Plan hilft, den Übergang von der Theorie zur Praxis zu erleichtern.
Der Besuch der Messe ist nur der Anfang – entscheidend ist, wie Sie die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umsetzen. Wenn Sie beispielsweise KI-gestützte Dokumentationslösungen prüfen, sollten Sie einen Umsetzungsplan anhand dieser drei Kriterien entwickeln: Zeitersparnis für Pflegekräfte, Verbesserung der Dokumentationsqualität und Erfüllung der Anforderungen des Medizinischen Dienstes. Lassen Sie sich von den Präsentationen der Newcomer-Challenge in der ALTENPFLEGE ARENA inspirieren, um Technologien zu entdecken, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen, aber großes Potenzial haben[1].
Nutzen Sie die Gelegenheit, mit Anbietern wie dexter health direkt ins Gespräch zu kommen. Stellen Sie Fragen zu Themen wie Systemintegration, Datenschutz oder Onboarding-Prozessen, um sicherzustellen, dass die Lösungen zu den Bedürfnissen Ihrer Einrichtung passen.
Während Ihres Besuchs sollten Sie systematisch dokumentieren, welche Technologien und Ansätze für Ihre Einrichtung relevant sind. Erstellen Sie anschließend einen Umsetzungsplan mit klaren Zeitvorgaben und Verantwortlichkeiten. So stellen Sie sicher, dass die gewonnenen Erkenntnisse nicht im Tagesgeschäft verloren gehen, sondern tatsächlich zu spürbaren Verbesserungen in der Pflegedokumentation führen.

Die Altenpflegemesse 2026 hat gezeigt, dass KI-gestützte Dokumentationssysteme längst Einzug in den Pflegealltag gehalten haben. Für Pflegefachkräfte und Leitungspersonal bot die Messe eine ideale Plattform, um neue Technologien kennenzulernen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern können.
Moderne Dokumentationssysteme passen sich dynamisch an, aktualisieren Daten in Echtzeit und lassen sich problemlos in bestehende Softwarelösungen integrieren[3]. Das bedeutet weniger manuellen Aufwand, eine bessere Dokumentationsqualität und eine reibungslosere Vorbereitung auf Prüfungen durch den Medizinischen Dienst. Solche technologischen Fortschritte bringen im Alltag der Pflege deutliche Erleichterungen.
Ein Besuch auf der Messe lohnt sich besonders für Einrichtungen, die Zeit sparen, Prüfungen optimieren und die Zufriedenheit ihrer Mitarbeitenden steigern möchten. Die präsentierten KI-Lösungen verdeutlichen, wie Technologie Pflegeprozesse unterstützen kann, ohne die menschliche Expertise zu ersetzen. Denn trotz aller Innovationen bleibt der Mensch entscheidend, um Klarheit, Konsistenz und den richtigen Ton in der Dokumentation sicherzustellen.
Die gewonnenen Erkenntnisse der Messe können als Grundlage für einen klaren Umsetzungsplan dienen. Erfolgreiche Einrichtungen setzen neue Technologien gezielt ein – mit strukturierten Zeitplänen, klar definierten Verantwortlichkeiten und regelmäßigen Überprüfungen, um den Erfolg zu messen.
Wichtige Kriterien zur Bewertung von KI-Dokumentation umfassen die Praxisrelevanz, die Integration in bestehende Arbeitsprozesse, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sowie die Benutzerfreundlichkeit und die Akzeptanz bei Pflegekräften. Dabei ist entscheidend, wie effektiv die Lösungen den Arbeitsalltag erleichtern und gleichzeitig die Anforderungen des Medizinischen Dienstes erfüllen können.
Um sicherzustellen, dass KI-Lösungen den Anforderungen der DSGVO und des EU-AI-Acts entsprechen, sollten einige zentrale Punkte beachtet werden:
Zusätzlich zu den DSGVO-Vorgaben müssen die Anforderungen des EU-AI-Gesetzes berücksichtigt werden. Dazu zählen:
Die Einhaltung dieser Vorgaben ist entscheidend, um rechtliche Risiken zu vermeiden und das Vertrauen der Nutzer zu stärken.
Fragen Sie Anbieter nach der Kompatibilität der Schnittstellen, den Standards für Datensicherheit, der Standardisierung von Datenformaten und der Einhaltung der Datenschutzrichtlinien. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass die Systeme sicher und ohne Probleme miteinander interagieren.