
Praktische Lösungen für veraltete IT, inkompatible Datenformate und Datenschutzrisiken bei KI-Integration in Pflegeheimen.
Technische Probleme bei der Integration von KI in Pflegeheime sind häufig auf veraltete IT-Systeme, inkompatible Datenformate und mangelnde Infrastruktur zurückzuführen. Diese Herausforderungen behindern den Datenaustausch, erschweren die Nutzung moderner Technologien und bergen Risiken für Datenschutz und Sicherheit. Lösungen umfassen:
Ein Beispiel: Sprachdokumentationstools wie dexter health sparen Zeit und verbessern die Pflegequalität. Entscheidend für den Erfolg ist die Einbindung des Pflegepersonals und eine klare Strategie.
Die Integration von KI-Lösungen ist oft mit technischen Herausforderungen verbunden, die gezielt angegangen werden müssen. Hier sind die häufigsten Probleme, die dabei auftreten.
Ein großes Hindernis ist die mangelnde Kompatibilität zwischen modernen KI-Lösungen und bestehenden Pflegedokumentationssystemen. Viele medizinische und pflegerische Daten sind in isolierten Datenbanken gespeichert, die nicht miteinander kommunizieren können. Dieses Problem tritt auf verschiedenen Ebenen auf:
Um diese Hürden zu überwinden, sind gezielte Maßnahmen erforderlich, die eine nahtlose Integration ermöglichen.
Viele Altsysteme speichern Pflegedaten als unstrukturierte Freitexte in proprietären Datenbanken, während KI-Algorithmen strukturierte Daten benötigen. Ohne standardisierte medizinische Terminologien wie SNOMED CT (mit über 340.000 Konzepten) oder LOINC kann eine KI beispielsweise eine "familiäre Diabetesvorgeschichte" fälschlicherweise als "aktive Diabetesdiagnose" interpretieren [2]. In Deutschland arbeitet die gematik im Rahmen der ISiP-Initiative daran, auf FHIR basierende Ressourcen für die Pflegedokumentation zu entwickeln [3]. Solche Standards können strukturelle Probleme lösen und den Aufwand für manuelle Datenbereinigung erheblich reduzieren.
Neben Datenproblemen stellen auch Leistungsengpässe eine Herausforderung dar. Die Übertragung großer Datenmengen (mehrere hundert Gigabyte) von Altsystemen in Cloud-Umgebungen ist kostenintensiv und kann den Pflegeprozess verzögern [4]. Viele Pflegeheime verfügen zudem nicht über die notwendige digitale Infrastruktur wie schnelles WLAN oder spezialisierte Hardware (z. B. GPUs/TPUs), um komplexe KI-Modelle effizient zu betreiben [4][7]. Besonders bei zeitkritischen Anwendungen wie der Sturzerkennung oder der Überwachung von Vitalzeichen können Verzögerungen die Sicherheit der Patienten gefährden [4][5]. Wenn KI-Tools langsamer arbeiten als manuelle Prozesse, greifen Pflegekräfte oft auf traditionelle Methoden zurück [6].
Die Nutzung von KI in Pflegeheimen bringt erhebliche Datenschutzfragen mit sich, insbesondere im Hinblick auf die DSGVO. KI-Algorithmen, die auf nicht-standardisierten oder unvollständigen Daten basieren, können systematische Fehler oder Verzerrungen erzeugen, wie etwa die falsche Zuordnung von Patientenhistorien [2]. Zudem erhöht die Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten in Cloud-Umgebungen das Risiko unbefugter Zugriffe. Pflegeeinrichtungen müssen sicherstellen, dass alle KI-Systeme den strengen Vorgaben der DSGVO und dem EU AI Act entsprechen. Transparenz und nachvollziehbare Datenverarbeitungsprozesse sind hierbei unverzichtbar. Diese technischen Herausforderungen sind oft eng mit Schulungs- und Akzeptanzproblemen verknüpft, die im nächsten Abschnitt behandelt werden.
Selbst wenn die Technik einwandfrei funktioniert, können mangelnde Schulungen und Vorbehalte gegenüber der Technologie den Einsatz von KI behindern. Während etwa 95 % der Pflegekräfte Erfahrung mit herkömmlicher elektronischer Dokumentation haben, nutzen nur 19 % Sensorik und lediglich 7 % Robotik [7]. Solche Unsicherheiten führen oft zu Widerstand. Hinzu kommen unklare Einführungsprozesse und Zeitmangel – bedingt durch den Fachkräftemangel [7] – die eine gründliche Einarbeitung erschweren. Diese Faktoren bremsen die Akzeptanz der neuen Technologie erheblich. Im nächsten Abschnitt werden Lösungsansätze vorgestellt, um diese Hindernisse zu überwinden.
4-Schritte-Prozess zur Lösung technischer KI-Integrationsprobleme in Pflegeheimen
Auf Basis der genannten Herausforderungen in älteren Systemen gibt es klare Ansätze, um diese effektiv anzugehen. Dabei stehen Maßnahmen im Vordergrund, die Technik, Organisation und Menschen miteinander verbinden. Im Folgenden werden praktische Lösungswege vorgestellt, die diese Probleme direkt adressieren.
Ein zentraler Schritt zur Lösung von Kompatibilitätsproblemen ist die Einführung standardisierter Schnittstellen. Pflegeeinrichtungen sollten auf den ISiP-Standard (Informationstechnische Systeme in der pflegerischen Versorgung) setzen, der von der gematik entwickelt wurde. Wie die gematik erklärt:
„Durch ISiP werden offene und standardisierte Schnittstellen für den interoperablen Austausch von Gesundheitsdaten in der Pflege definiert" [3].
Zusätzlich ermöglichen FHIR-Schnittstellen die direkte Integration moderner KI-Tools in bestehende Pflegedokumentationssysteme. Ein Beispiel ist dexter health, das durch diesen Ansatz eine nahtlose Verbindung sicherstellt, was die Vorteile der digitalen Pflegedokumentation gegenüber papierbasierten Prozessen verdeutlicht.
Auch API-Adapter und Middleware können ältere und neuere Systeme miteinander verknüpfen. Das Projekt „KI-Cockpit“, das mit rund 3,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wurde [9], zeigt dies eindrucksvoll: Über interaktive Dashboards und Messenger-Systeme lassen sich Sprachnachrichten direkt in die Dokumentation einfügen – ohne manuelle Übertragung. Solche Lösungen sparen Zeit und schaffen eine einheitliche digitale Arbeitsumgebung.
| Merkmal | Vor der Integration | Nach der Integration (mit ISiP/FHIR) |
|---|---|---|
| Datenaustausch | Manuelle Eingabe, isolierte Systeme | Automatisiert, interoperabel über FHIR |
| Interoperabilität | Gering/Proprietär | Hoch/Standardisierte Schnittstellen |
Um strukturelle Datenprobleme zu lösen, sollten Pflegeheime internationale Standards wie HL7 FHIR oder openEHR nutzen. FHIR definiert beispielsweise rund 140 Ressourcen [2]. Ergänzend sorgen medizinische Terminologien wie SNOMED CT oder LOINC für semantische Klarheit. Moritz Lehne et al. betonen hierzu:
„Digital health depends on interoperability" [2].
Automatisierte ETL-Prozesse (Extract, Transform, Load) können unstrukturierte Daten in standardisierte Formate umwandeln. Dies verbessert die Qualität der Daten und liefert KI-Modellen präzisere Eingaben. Bei richtiger Anwendung erreichen Machine-Learning-Modelle Genauigkeitsraten von bis zu 90 % [4].
| Schritt | Maßnahme | Erwarteter Nutzen |
|---|---|---|
| 1. Standardisierung | Einführung von FHIR-Ressourcen | Einheitliche Datenstruktur über alle Systeme |
| 2. Terminologie-Mapping | Zuordnung lokaler Codes zu SNOMED CT/LOINC | Vermeidung von Fehlinterpretationen |
| 3. ETL-Automatisierung | Automatisierte Transformationsprozesse | Weniger manueller Aufwand, bis zu 70 % Einsparung |
| 4. Qualitätssicherung | Regelmäßige Validierung und Audits | Zuverlässige Ergebnisse, DSGVO-Konformität |
Neben der Standardisierung ist eine leistungsfähige IT-Infrastruktur entscheidend.
Eine moderne IT-Infrastruktur ist essenziell, um Verzögerungen zu vermeiden und den Betrieb sicherzustellen. Für zeitkritische Anwendungen wie die Sturzerkennung oder Vitalzeichenüberwachung ist es sinnvoll, die Verarbeitung lokal vorzunehmen. Weniger dringende Aufgaben können hingegen zentral in der Cloud ausgeführt werden. Eine hybride Lösung, die beide Ansätze kombiniert, bietet hier oft die beste Balance.
Der Schutz sensibler Gesundheitsdaten erfordert Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und klare Zugriffskontrollen. Pflegeeinrichtungen müssen sicherstellen, dass ihre KI-Systeme den Vorschriften der DSGVO und des EU AI Act entsprechen. Regelmäßige Audits und transparente Prozesse stärken das Vertrauen von Mitarbeitenden und Bewohnern. Aktuell sind jedoch nur 24 % der generativen KI-Projekte ausreichend gesichert, während 96 % der Führungskräfte Sicherheitsbedenken äußern [10].
Hilfreich sind etablierte Frameworks wie das NIST AI Risk Management Framework, das bei der systematischen Identifikation und Minimierung von Risiken unterstützt. Zudem bietet das seit 2024 geltende Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) eine rechtliche Grundlage für die Nutzung von Gesundheitsdaten und erleichtert die Einführung KI-gestützter Systeme.
Wenn technische Herausforderungen gezielt angegangen werden, wird schnell klar, wie viel Potenzial in der Integration von KI in den Pflegealltag steckt. Die Vorteile reichen von einer effizienteren Arbeitsweise über eine genauere Dokumentation bis hin zu spürbar besseren Arbeitsbedingungen für die Pflegeteams.
KI-gestützte Sprachdokumentation spart wertvolle Zeit. Anstatt Berichte am Ende der Schicht mühsam zu schreiben, können Pflegekräfte ihre Beobachtungen direkt nach dem Kontakt mit Bewohnern diktieren. Ein Beispiel dafür ist das Projekt Sprint-Doku der Hamburger Fern-Hochschule, das im Oktober 2022 zeigte, wie Spracherkennungssoftware die Dokumentationszeit deutlich reduzieren kann [13].
Ein weiteres Beispiel ist das KI-Cockpit der Caritas Dortmund, das im Dezember 2024 eingeführt wurde. Hier werden Sprachnachrichten über ein Messenger-System genutzt, um wichtige Ereignisse wie Stürze oder Krankenhauseinweisungen zu melden. Das System verarbeitet diese Informationen automatisch und stellt über ein Dashboard eine Übersicht über erledigte und anstehende Aufgaben in Echtzeit bereit [9]. Solche Tools schaffen eine Grundlage für effizientere Arbeitsabläufe im Pflegealltag.
Durch die direkte Eingabe von Beobachtungen via Spracheingabe werden Fehler, die bei späteren Einträgen auftreten können, minimiert. KI-Systeme wandeln diese Sprachberichte in strukturierte, präzise Dokumentationen um [12][13]. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt ViKI pro des Fraunhofer ITWM, das im August 2022 gestartet wurde. Die entwickelte Webanwendung unterstützt die Pflegeplanung, indem sie individuelle Pflegebedarfe erkennt und konkrete Maßnahmen vorschlägt. Dies macht Entscheidungen transparent und sorgt für konsistente Übergaben [13][14].
Zusätzlich prüfen KI-gestützte Systeme automatisch auf Fehler bei Medikamentendosierungen und möglichen Wechselwirkungen, was die Sicherheit erhöht. Gleichzeitig helfen solche Tools, die SIS-Pflegeplanung mit KI zu optimieren, indem sie sicherstellen, dass alle erforderlichen Parameter einheitlich erfasst werden [8]. Die AOK hebt hervor:
„Medizinische Einschätzungen können von KI-Unterstützung profitieren, aber die endgültige Beurteilung und die Entscheidung über das weitere Vorgehen müssen beim Menschen bleiben" [11].
Diese Verbesserungen wirken sich nicht nur auf die Qualität der Dokumentation aus, sondern auch auf die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte.
Weniger Zeit für Dokumentationsaufgaben bedeutet mehr Zeit für die Betreuung der Bewohner – ein klarer Gewinn für die Arbeitszufriedenheit. Das Fraunhofer ITWM bringt es treffend auf den Punkt:
„Die digitale Unterstützung von Prozessen soll die Pflegequalität in der stationären Pflege verbessern und dabei vorhandene knappe Ressourcen schonen" [14].
KI-gestützte Entscheidungsunterstützung hilft, die kognitive Belastung in komplexen Pflegesituationen zu reduzieren, indem sie Vorschläge auf Basis evidenzbasierter Daten liefert. Das Projekt ViKI pro setzt dabei auf erklärbare KI (XAI), sodass Pflegekräfte die Vorschläge nachvollziehen und Vertrauen in die Technologie aufbauen können [14].
Ein weiterer entscheidender Faktor für den Erfolg ist die frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden. Deutsche Einrichtungen, die bereits erfolgreich KI integriert haben, betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Betriebsräten und Pflegekräften, um sicherzustellen, dass die Technologie die tatsächlichen Bedürfnisse der Teams erfüllt [15]. Tools wie dexter health kombinieren Sprachdokumentation mit einem intelligenten SIS-Assistenten, was die Pflegeteams merklich entlastet und gleichzeitig die Dokumentationsqualität in Pflegeeinrichtungen verbessert.
Eine erfolgreiche Integration von KI in Pflegeeinrichtungen hängt von mehreren Schlüsselfaktoren ab: gut abgestimmte IT-Systeme, klare Governance-Strukturen und die Einbindung der Pflegekräfte von Anfang an. Oder wie Kai-Fu Lee es ausdrückt:
„Es geht nicht darum, KI zu entwickeln, sondern darum, eine Strategie rund um KI zu erarbeiten" [16].
Um Insellösungen zu vermeiden, ist es entscheidend, KI nahtlos in bestehende Pflegesoftware zu integrieren. Ebenso wichtig ist eine hohe Datenqualität, die durch klare Governance-Regeln sichergestellt wird. Werden Pflegekräfte frühzeitig in den Prozess eingebunden, steigt nicht nur die Akzeptanz, sondern auch die Chance, technische Herausforderungen rechtzeitig zu erkennen [13][16]. Eine schrittweise Einführung, kombiniert mit gezielter Schulung, kann diesen Prozess zusätzlich erleichtern [13].
Datenschutz ist ein weiterer zentraler Baustein. Die Einhaltung der DSGVO schafft Vertrauen, und der „AIC4"-Katalog des BSI bietet konkrete Kriterien, um die Sicherheit cloudbasierter KI-Dienste zu bewerten [1].
Diese Grundlagen sind essenziell, um von der Theorie zur praktischen Umsetzung zu gelangen.
Ein erster Schritt für Pflegeheime besteht darin, ihre IT-Infrastruktur genau unter die Lupe zu nehmen. Sind Cloud-Plattformen, Rechenleistung und Netzwerkkapazitäten ausreichend, um moderne KI-Tools zu unterstützen? [16] Danach sollten Lösungen ausgewählt werden, die sich problemlos in die bestehenden Systeme integrieren lassen.
Ein gutes Beispiel für den Einstieg ist KI-gestützte Sprachdokumentation. Diese spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht es den Pflegekräften, sich stärker auf die Bewohner zu konzentrieren [13]. Tools wie dexter health kombinieren sprachgesteuerte Pflegedokumentation mit einem intelligenten SIS-Assistenten und lassen sich unkompliziert in gängige Pflegedokumentationssysteme einbinden.
Damit die Technologie wirklich einen Mehrwert bietet, müssen die Bedürfnisse der Pflegekräfte im Mittelpunkt stehen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden von Beginn an ist daher unverzichtbar. Mit der richtigen Vorbereitung kann KI zu einem Werkzeug werden, das sowohl die Pflegequalität als auch die Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessert.
Um KI-Anwendungen erfolgreich in die bestehenden IT-Strukturen von Pflegeheimen einzubinden, ist eine Modernisierung der Infrastruktur unerlässlich. Alte Systeme stellen oft ein Hindernis dar, da sie weder die notwendige Bandbreite noch flexible Schnittstellen bereitstellen. Der Umstieg auf modulare, cloudbasierte Architekturen und der Ausbau leistungsstarker Netzwerke können dabei helfen, große Datenmengen effizient zu verarbeiten und die Systeme an wachsende Anforderungen anzupassen.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Nutzung von interoperablen Standards wie HL7 FHIR oder empfohlenen KI-Normen. Diese sorgen für eine reibungslose Einbindung von KI-Modulen und schaffen einheitliche digitale Dokumentationsprozesse. Solche Prozesse sind nicht nur die Grundlage für die Arbeit von KI-Algorithmen, sondern reduzieren auch den Verwaltungsaufwand erheblich.
Damit KI-Lösungen zuverlässig und sicher eingesetzt werden können, ist ein durchdachtes Daten-Governance-Konzept unverzichtbar. Dieses sollte klare Verantwortlichkeiten definieren und regelmäßige Qualitätskontrollen beinhalten, um Datenschutz, Sicherheit und die Qualität der Daten zu gewährleisten. Solche Maßnahmen stärken das Vertrauen in KI-gestützte Entscheidungen. Darüber hinaus können Pflegeheime durch Pilotprojekte erste Erfahrungen mit KI-Lösungen sammeln, diese an ihre Bedürfnisse anpassen und ihre Pflegeplanung gezielt optimieren.
Ein anschauliches Beispiel ist dexter health, eine KI-gestützte Dokumentationslösung, die speziell für deutsche Pflegeheime entwickelt wurde. Diese Lösung lässt sich nahtlos in bestehende Systeme integrieren und bietet Pflegekräften intelligente Assistenzfunktionen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern.
Die Standardisierung von Schnittstellen ist ein zentraler Baustein, wenn es darum geht, Künstliche Intelligenz (KI) in bestehende Systeme einzubinden. Einheitliche Schnittstellen ermöglichen es, Daten nahtlos zwischen verschiedenen Systemen auszutauschen. Das minimiert nicht nur den Aufwand für die Integration, sondern senkt auch das Risiko von Datenfehlern. Sie bilden eine gemeinsame Basis, auf der KI-Lösungen effizient und zuverlässig arbeiten können.
Ein konkretes Beispiel aus der Pflege zeigt, wie standardisierte APIs den Einsatz von KI erleichtern: Lösungen wie die Spracherfassung von dexter health können problemlos in bestehende Pflegedokumentationssysteme integriert werden. Das Ergebnis? Weniger Aufwand für die Dokumentation, höhere Datenqualität und geringere Implementierungskosten – und das alles ohne aufwendige, individuelle Anpassungen.
Zusammengefasst: Standardisierte Schnittstellen sind der Schlüssel zu skalierbaren, sicheren und zukunftssicheren KI-Integrationen.
Der Schutz personenbezogener Daten bei der Nutzung von KI in Pflegeheimen beruht auf einer Mischung aus rechtlichen Vorgaben und technischen Maßnahmen. Rechtlich muss sichergestellt werden, dass jede Verarbeitung von Daten auf einer klaren Grundlage wie der DSGVO basiert. Dabei stehen Prinzipien wie Zweckbindung, Datenminimierung und Transparenz im Vordergrund. Bewohner und Angehörige müssen genau darüber informiert werden, welche Daten verarbeitet werden und zu welchem Zweck. Wo immer möglich, sollten personenbezogene Daten pseudonymisiert oder anonymisiert werden, um Rückschlüsse auf einzelne Personen zu vermeiden.
Technisch sind Maßnahmen wie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, strikte Zugriffskontrollen und regelmäßige Sicherheitsprüfungen unverzichtbar. Bereits im Vorfeld sollten Risiko- und Folgenabschätzungen durchgeführt werden, um mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen. Außerdem ist es wichtig, das Pflegepersonal im sicheren Umgang mit KI-Systemen zu schulen und klare Verfahren für den Umgang mit Datenschutzvorfällen zu etablieren.
Das Unternehmen Dexter Health setzt genau auf solche bewährten Ansätze. Ihre KI-gestützten Lösungen für die Pflegedokumentation beinhalten beispielsweise standardkonforme Verschlüsselung und rollenbasierte Zugriffskontrollen. Damit wird nicht nur die Dokumentationsqualität erhöht, sondern auch ein hohes Maß an Datenschutz gewährleistet.