
Sprachbasierte Dokumentation spart Zeit (20–30 Min./Schicht), verbessert Qualität, funktioniert offline und unterstützt mehrsprachige Pflegeteams.
Die sprachbasierte Dokumentation erleichtert den Alltag in Pflegeeinrichtungen erheblich. Pflegekräfte können Beobachtungen direkt per Spracheingabe erfassen, wodurch Zeit gespart und Fehler reduziert werden. Mithilfe künstlicher Intelligenz werden die Eingaben automatisch in fehlerfreie, formalisierte Dokumentationen umgewandelt. Dies ermöglicht eine präzisere und zeitnahe Erfassung, selbst ohne WLAN. Besonders mehrsprachige Teams profitieren von der Technologie, da Akzente und Dialekte erkannt und in korrekte Fachsprache übertragen werden.
Die Technologie ist kosteneffizient (12–15 € pro Nutzer/Monat) und wird durch Fördermittel wie das KHZG unterstützt. Sprachbasierte Dokumentation ist ein praktisches Werkzeug, um den Pflegealltag zu entlasten und die Qualität der Versorgung zu verbessern.
Pflegekräfte können direkt in ihr Smartphone sprechen – und zwar so, wie sie es im Alltag gewohnt sind. Ein KI-Assistent verarbeitet diese Eingaben und erstellt daraus präzise, strukturierte Dokumentationseinträge. Das Besondere: Die Technologie basiert auf KI-Modellen, die speziell auf die Pflegebranche abgestimmt sind. Dadurch wird selbst bei der Verwendung von Fachbegriffen eine hohe Genauigkeit gewährleistet. Beeindruckend ist, dass moderne Systeme auch informelle Sprache verstehen und sie in professionelle Dokumentationen umwandeln können – ein echter Pluspunkt, besonders in mehrsprachigen Teams. Zusätzlich stellt die KI bei Bedarf Rückfragen, um sicherzustellen, dass keine wichtigen Informationen fehlen. Diese präzise Verarbeitung ermöglicht eine reibungslose Integration in bestehende Systeme.
„Basierend auf diesen Spracheingaben generiert ein KI-Assistent strukturierte Dokumentationseinträge, die über standardisierte Schnittstellen in etablierte Bestandssysteme übertragen werden." – PYSA-Projektprofil, Charité [2]
Die KI sorgt dafür, dass die Spracheingaben so strukturiert werden, dass sie nahtlos in die vorgesehenen Felder deutscher Pflegedokumentationssysteme passen – unabhängig davon, wie die Eingabe ursprünglich formuliert wurde. Lösungen wie dexter health bieten eine direkte Integration mit den gängigen Pflegedokumentationssystemen in Deutschland und unterstützen die Pflegeplanung nach dem SIS-Modell.
Dank dieser Technologie können Pflegekräfte direkt am Bett der Bewohner dokumentieren – ohne den Raum verlassen oder einen Computer nutzen zu müssen. Einige Systeme bieten sogar die Möglichkeit, offline zu arbeiten. Die Daten werden dann synchronisiert, sobald wieder eine Verbindung besteht.
Ein praktisches Beispiel: Im März 2025 berichtete Diakoneo über die Einführung eines digitalen Sprachassistenten in mehreren Einrichtungen, darunter ein Seniorenzentrum in Rothenburg o.d.T. und ein Pflegeheim in Altdorf. Pflegekräfte konnten damit Vitalwerte, Wunddokumentationen (inklusive Fotos) und Aufnahmegespräche direkt über ihr Smartphone erfassen. Eine begleitende Studie ergab, dass diese Lösung pro Schicht 20–30 Minuten an Dokumentationszeit einsparen konnte [4].
Vergleich: Manuelle vs. Sprachbasierte Pflegedokumentation
Die Möglichkeit, Pflegedaten direkt am Bewohnerbett zu erfassen, bringt einen klaren Vorteil: Pflegekräfte können Informationen unmittelbar nach einer Maßnahme dokumentieren, ohne später am PC alles nachtragen zu müssen. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch den Verwaltungsaufwand erheblich. Eine qualitative Studie aus deutschen Pflegeheimen zeigt, dass die sprachgesteuerte Dokumentation im Durchschnitt 15 bis 23 Mal pro Schicht genutzt wird[3]. Zusätzlich werden lange Wege zu zentralen PC-Stationen überflüssig, was den Informationsfluss nahezu nahtlos gestaltet.
Um die Unterschiede deutlicher zu machen, hier ein Vergleich zwischen herkömmlicher und sprachbasierter Dokumentation:
| Merkmal | Manuelle/PC-basierte Dokumentation | Sprachbasierte Dokumentation |
|---|---|---|
| Ort | Zentrale PC-Station oder Büro | Direkt am Bewohnerbett via Smartphone |
| Zeitpunkt | Oft verzögert bis Schichtende | Sofort nach der Pflegemaßnahme |
| Dateneingabe | Manuelles Tippen und Menünavigation | Natürliche Sprache wird zu strukturiertem Text |
| Informationsverlust | Hohes Risiko durch Gedächtnislücken[1] | Geringes Risiko durch sofortige Erfassung[1] |
| Arbeitsaufwand am Schichtende | Erheblich – „Aufholjagd" beim Dokumentieren | Minimal – Dokumentation weitgehend abgeschlossen |
Mit sprachbasierter Dokumentation wird selbst ein spontaner, unvollständiger Bericht mithilfe einer KI, die speziell auf Pflegeterminologie und gängige Abkürzungen trainiert ist, sofort in standardisierte und rechtssichere Einträge umgewandelt[1]. Probleme wie unleserliche Handschrift, fehlende Zeitstempel oder chaotische Notizen gehören damit der Vergangenheit an[6].
Diese Standardisierung ist besonders wichtig bei MDK-Prüfungen, da sie eine transparente Nachvollziehbarkeit bietet (wer, wann, was dokumentiert hat) und damit Haftungsrisiken minimiert[6]. Durch die direkte Integration in Systeme wie Connext Vivendi werden alle Einträge strukturiert und übersichtlich gespeichert[4]. Anbieter wie dexter health setzen auf diese Technologien, um Pflegeeinrichtungen in Deutschland eine rechtssichere und standardisierte Dokumentation zu ermöglichen. Besonders Teams mit internationalen Fachkräften profitieren zusätzlich von diesen Lösungen.
Sprachbasierte Tools erkennen Akzente und Dialekte, sodass auch internationale Pflegekräfte präzise Dokumentationen erstellen können[4]. Gesprochene Worte werden automatisch in die richtige fachliche Terminologie überführt, unabhängig von den Deutschkenntnissen des Personals. Das sorgt nicht nur für eine hohe Qualität der Dokumentation, sondern ermöglicht auch eine schnelle Verfügbarkeit von Daten, die für kritische Entscheidungen erforderlich sind.
Wenn Vitalwerte, Medikationspläne oder Notfallkontakte direkt nach der Erfassung auf dem Smartphone abrufbar sind, können Pflegekräfte schneller und gezielter reagieren. Patrick Wagner, Referent für Seniorendienste bei Diakoneo, betont:
„Daten wie Vitalwerte, Medikationen oder Notfallkontakte sind in Echtzeit verfügbar und werden direkt auf dem Mobiltelefon analysiert. Das ermöglicht agiles und fundiertes Entscheiden."[4]
Dank der nahtlosen Synchronisation bleibt die Dokumentation lückenlos und jederzeit zugänglich – ein entscheidender Vorteil, besonders in Notfallsituationen.
Pflegekräfte können ihre Beobachtungen direkt per Spracheingabe festhalten – das spart pro Schicht 20–30 Minuten an Dokumentationszeit und verringert die mentale Belastung[4]. Die KI übersetzt die gesprochenen Worte in präzise, fachgerechte Dokumentationen, was besonders für nicht deutschsprachiges Personal eine enorme Unterstützung darstellt[1].
Diese Möglichkeit zur sofortigen Erfassung minimiert Überstunden und sorgt dafür, dass keine wichtigen Details vergessen werden[1]. Studien zeigen, dass die Geschwindigkeit der Dokumentation um 26 % steigt (von 173 auf 217 Zeichen pro Minute). Zudem sind sprachbasierte Einträge mit durchschnittlich 649 Zeichen deutlich ausführlicher als manuell erstellte Berichte, die nur 356 Zeichen umfassen[7].
Neben der Zeitersparnis verbessert die Technologie auch die Qualität der Schichtübergaben. Pflegekräfte können mobil auf alle relevanten Informationen zugreifen, wie Pflegepläne, Stammdaten oder aktuelle Berichte – direkt über das Smartphone und ohne den Umweg über die zentrale Dokumentationsstation[4]. Selbst in Bereichen mit schlechter WLAN-Abdeckung bleibt die Dokumentation möglich: Die Daten werden lokal gespeichert und synchronisieren sich automatisch, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist[4].
Ein zusätzlicher Vorteil: Interne „Coaches“ schulen neue Mitarbeitende gezielt im Umgang mit den Sprachassistenten. So wird sichergestellt, dass alle Teammitglieder die Technologie effizient nutzen und Informationen lückenlos weitergeben können[4].
Die Entlastung durch die Technologie zeigt sich auch in einer spürbaren Verbesserung der Arbeitsbedingungen. In klinischen Studien stieg die durchschnittliche Stimmung der Pflegekräfte von 1,6 (mittelmäßig) auf 1,3 (gut) auf einer 3-Punkte-Skala, nachdem sie von manueller Eingabe auf Spracherkennung umgestiegen waren[7]. Zudem entfällt die körperliche Belastung durch langes Tippen – weniger Ermüdung und Schmerzen in den Fingern bedeuten mehr Energie für die eigentliche Pflegearbeit[7].
Auch wirtschaftlich ist die Lösung attraktiv: Mit Lizenzkosten von 12–15 € pro Nutzer und Monat bleibt sie erschwinglich, zumal umfangreiche Investitionen in die Digitalisierung (4,3 Milliarden Euro über das KHZG) zur Verfügung stehen[1][5].
Die sprachbasierte Dokumentation bringt frischen Wind in den Pflegealltag. Mit einem Smartphone können Pflegekräfte ihre Beobachtungen direkt am Bewohnerbett in Echtzeit erfassen – die zeitaufwendige Nachdokumentation gehört damit der Vergangenheit an.
Ein weiterer Pluspunkt: Die automatische Umwandlung von Spracheingaben hebt die Dokumentationsqualität auf ein neues Niveau. Dank KI-gestützter Sprachverarbeitung werden umgangssprachliche Eingaben in prüfungssichere Berichte umgewandelt. Dies ist besonders hilfreich für Teams, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden.
„Die Digitalisierung birgt weitreichende Vorteile... Sie ermöglicht einen schnelleren, universellen Zugang zu hochwertiger Pflege, vereinfachte Kommunikation zwischen Leistungserbringern und Entlastung des Personals." – Bundesministerium für Gesundheit [8]
Mit niedrigen Nutzungsgebühren und der Umsetzung von über 90 % der Digitalisierungsmaßnahmen in Pflegeeinrichtungen zeigt sich der wirtschaftliche und strategische Nutzen solcher Lösungen [8]. Anbieter wie dexter health spielen dabei eine zentrale Rolle, indem sie den digitalen Wandel vorantreiben und so auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken.
Durch die Kombination aus Zeitersparnis, besserer Dokumentationsqualität und verbesserten Arbeitsbedingungen werden sprachbasierte Systeme zu einem unverzichtbaren Werkzeug für moderne Pflegeheime in Deutschland.
Die KI-gestützte Sprachdokumentation von dexter health bietet eine praktische Möglichkeit, Pflegeinformationen per Spracheingabe zu erfassen und automatisch in einen strukturierten Text umzuwandeln. Dabei werden die Daten sicher verschlüsselt und ausschließlich in einem Rechenzentrum in Deutschland gespeichert, was den Datenschutzanforderungen entspricht.
Falls keine Internetverbindung verfügbar ist, hängt die Nutzung davon ab, ob die Spracherkennung direkt auf dem Gerät funktioniert oder ob die Daten erst später synchronisiert werden. Allerdings bleibt unklar, wie genau dieser Vorgang offline abläuft. Für genauere Informationen empfiehlt es sich, direkt bei dexter health nachzufragen.
Sprachbasierte Dokumentation erleichtert mehrsprachigen Pflegeteams die Zusammenarbeit, indem sie Sprachbarrieren effektiv abbaut. Pflegekräfte können ihre Beobachtungen einfach in ihrer Muttersprache diktieren, während das System diese Inhalte in Echtzeit in die gewünschte Sprache übersetzt. Das Ergebnis? Alle Teammitglieder verstehen sofort die ausgeführten Pflegehandlungen, was nicht nur Zeit spart, sondern auch das Risiko von Missverständnissen deutlich verringert.
Diese Funktion geht über reine Effizienz hinaus: Sie stärkt das Gefühl der Wertschätzung bei den Mitarbeitenden, da sie in ihrer eigenen Sprache kommunizieren können. Das steigert die Motivation und fördert eine inklusivere Zusammenarbeit. Gleichzeitig verbessert die reibungslose Kommunikation die Pflegequalität und sorgt für ein besseres Arbeitsklima im gesamten Team.
Die sprachbasierte Dokumentation erleichtert den Alltag in der Pflege enorm. Pflegekräfte können Informationen einfach per Spracheingabe festhalten, was das manuelle Tippen überflüssig macht und die Dokumentation deutlich beschleunigt. So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: die Betreuung der Bewohner. Gleichzeitig wird der Arbeitsdruck reduziert, was den gesamten Arbeitsablauf entspannter gestaltet.
Ein weiterer Vorteil: Die erfassten Daten werden sofort in einer strukturierten Form gespeichert. Das minimiert Fehler und sorgt dafür, dass die Dokumentation vollständig und korrekt bleibt. Weniger zeitaufwendige Routineaufgaben und eine automatisierte, sichere Datenspeicherung tragen dazu bei, Stress zu reduzieren und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Das Ergebnis? Zufriedenere Pflegekräfte und mehr Fokus auf die eigentliche Pflegearbeit.