
Sprachbasierte Dokumentation und verschlüsselte Messenger sparen Pflegekräften Zeit, reduzieren Fehler und sorgen für DSGVO-konforme Kommunikation.
Die Pflege in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Fachkräftemangel, steigende Anforderungen und veraltete Prozesse wie Fax und Telefon erschweren den Alltag. Doch es gibt Lösungen, die Zeit sparen und die Arbeit erleichtern: Sprachbasierte Dokumentation und sichere digitale Kommunikationskanäle.
Mit diesen Technologien können Pflegeeinrichtungen effizienter arbeiten, den Alltag ihrer Teams entlasten und gleichzeitig alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen.
Sprachbasierte Dokumentation nutzt KI, um den Dokumentationsaufwand in der Pflege zu reduzieren. Statt Tätigkeiten manuell einzutragen, können Pflegende per Spracheingabe Informationen direkt über eine Smartphone-App am Bewohnerbett erfassen. Ob es sich um Hygienemaßnahmen, den Zustand einer Wunde oder die Verabreichung von Medikamenten handelt – die App verarbeitet diese Eingaben mithilfe von KI-Modellen, die speziell für pflegerische Fachbegriffe optimiert sind. Die daraus generierten, strukturierten Einträge werden über standardisierte Schnittstellen direkt in bestehende elektronische Patientenakten oder andere Systeme übertragen [3].
Ein großer Pluspunkt dieser Technologie ist ihre Offline-Funktionalität: Auch ohne WLAN-Verbindung können Daten erfasst werden. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, erfolgt die Synchronisation automatisch [3]. Interessant ist, dass solche Dokumentations-Apps pro Schicht im Durchschnitt 15 bis 23 Mal genutzt werden [5], was den erheblichen Zeitvorteil durch sprachbasierte Dokumentation verdeutlicht. Diese direkte Erfassung erleichtert nicht nur den Arbeitsalltag, sondern sorgt auch für eine reibungslose Integration in bestehende Systeme.
Die Verbindung zu vorhandenen Pflegedokumentationssystemen erfolgt über standardisierte Schnittstellen, die eine zuverlässige und sichere Datenübertragung ermöglichen. Susann Neumann, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, beschreibt diesen Prozess wie folgt:
„Based on these voice inputs an Artificial Intelligence assistant generates structured documentation entries, which are transferred to established inventory systems via standardized interfaces." [3]
In größeren Pflegeeinrichtungen spielt die Offline-Synchronisation eine besonders wichtige Rolle. Sie verhindert Datenverluste in Bereichen mit schlechter WLAN-Abdeckung. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, werden die Daten automatisch synchronisiert, was die Zuverlässigkeit des Systems auch in infrastrukturell schwächeren Umgebungen sicherstellt. Darüber hinaus unterstützt diese Technologie verschiedene Sprachvarianten, was den Einsatz im Pflegealltag noch flexibler macht.
Für multikulturelle Pflegeteams bietet sprachbasierte Dokumentation enorme Vorteile. Moderne KI-Systeme können unterschiedliche Dialekte und Akzente erkennen und verarbeiten – ein entscheidender Faktor, insbesondere in Teams mit verschiedenen Muttersprachen [5]. Die Möglichkeit, Informationen direkt am Bewohnerbett aufzunehmen, minimiert das Risiko von Informationsverlusten, die auftreten können, wenn Beobachtungen erst am Ende der Schicht dokumentiert werden. Eine klare Aussprache hilft zudem, Fachbegriffe korrekt zu erfassen.
Gleichzeitig sollten mögliche Datenschutzbedenken offen angesprochen werden. Manche Mitarbeitende könnten die Technologie als Form der Überwachung wahrnehmen, daher ist es wichtig, frühzeitig für Transparenz und Vertrauen zu sorgen.
Sichere Kommunikationskanäle bieten eine verschlüsselte Plattform für den Informationsaustausch und entsprechen den Anforderungen der DSGVO. Im Gegensatz zu privaten Messenger-Apps erfüllen diese Systeme die strengen Vorgaben für Datenschutz und Gesundheit und ermöglichen es Pflegeteams, sensible Informationen über Bewohner sicher zu teilen. Ein zentraler Baustein ist die Telematikinfrastruktur (TI), die eine sichere Vernetzung im deutschen Gesundheitswesen sicherstellt. Innerhalb der TI spielt KIM (Kommunikation im Medizinwesen) eine entscheidende Rolle, da es den sicheren und verschlüsselten Austausch von Dokumenten und Informationen per E-Mail zwischen verschiedenen Akteuren ermöglicht [7].
Die Zugriffsrechte werden durch den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) und die Institutionskarte (SMC-B) geregelt. Diese stellen sicher, dass ausschließlich autorisiertes Personal Zugriff auf sensible Daten erhält [7]. Dr. Anja Lüthy, Professorin und Beraterin, bringt die Bedeutung moderner Kommunikation auf den Punkt:
„Kliniken, die heute noch auf Telefon, Fax und E-Mail setzen, werden den ‚War of talents' sicherlich nicht gewinnen" [1].
Dieser Gedanke gilt ebenso für Pflegeeinrichtungen, die im Wettbewerb um Fachkräfte stehen. Die technischen Grundlagen setzen dabei strenge gesetzliche Vorgaben voraus, die im nächsten Abschnitt erläutert werden.
Das Sozialgesetzbuch V (SGB V) definiert in § 33a die Anforderungen an eHealth-Anwendungen und schreibt in § 75b IT-Sicherheitsrichtlinien vor [6][7]. Mobile Anwendungen, die mit sensiblen Gesundheitsdaten arbeiten, müssen zudem die Technische Richtlinie BSI TR-03161 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik einhalten [6]. Diese Richtlinie gewährleistet, dass Datenintegrität und Vertraulichkeit gewahrt bleiben.
Die enge Zusammenarbeit mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) sowie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) garantiert hohe Datenschutzstandards [7]. Für Pflegeeinrichtungen bedeutet dies, dass digitale Kommunikationstools BSI-zertifiziert sein müssen, um den geforderten Schutz für medizinische Daten zu gewährleisten [7]. Die Einhaltung dieser Standards schafft die Grundlage für eine effizientere Organisation im Pflegealltag, wie im nächsten Abschnitt beschrieben.
Ähnlich wie sprachbasierte Dokumentation den Arbeitsalltag erleichtert, sorgen sichere Kommunikationskanäle für einen reibungslosen Informationsfluss innerhalb von Teams. Sie verbessern Schichtübergaben und minimieren Missverständnisse. Asynchrone Kommunikationsmöglichkeiten wie verschlüsselte Sprachnachrichten und Gruppenchats reduzieren störende Telefonanrufe und lassen Pflegende mehr Zeit für die direkte Betreuung der Bewohner [8]. Ein anschauliches Beispiel liefert die Elbdiakonie im ambulanten Pflegebereich: Durch die Nutzung des Famedly TI-Messengers konnte die externe Kommunikation mit Ärzten und Apotheken erheblich beschleunigt werden – Rezeptgenehmigungen erfolgen jetzt in 10 Minuten statt in zwei Tagen [8].
Auch in der Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Apotheken und Ärzten zeigen zertifizierte TI-Messenger ihre Stärke. Sie ermöglichen eine schnelle und sichere Kommunikation für Medikamentenbestellungen und Rezeptabwicklungen [8]. Da im Sommer 2023 etwa 16 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Pflege aus dem Ausland stammten [9], helfen klar strukturierte Kommunikationslösungen dabei, Sprachbarrieren zu überwinden und die Zusammenarbeit zu erleichtern.
Das Bundesgesundheitsministerium beschreibt die Vorteile der Digitalisierung treffend:
"Digitalisation enables faster, universal access to high-quality care, simplified communication between providers, [and] tangible relief for healthcare and long-term care staff" [2].
Mit integrierten Lösungen, wie sie beispielsweise von dexter health angeboten werden, können Pflegeeinrichtungen nicht nur ihre Dokumentation optimieren, sondern auch einen sicheren und datenschutzkonformen Informationsaustausch gewährleisten.
Manuelle vs. digitale Pflegedokumentation: Zeitersparnis und Effizienzvergleich
Die Kombination aus Sprachdokumentation und sicheren Kommunikationskanälen verändert den Pflegealltag grundlegend. Pflegekräfte können ihre Beobachtungen direkt per Sprachbefehl am Patientenbett dokumentieren. Diese Daten werden automatisch in strukturierte Felder der Pflegesoftware übertragen und stehen dem gesamten Team in Echtzeit zur Verfügung – einschließlich externer Partner und Angehöriger [3][14].
Ein Beispiel aus der Praxis: Anstatt handschriftliche Notizen zu machen und diese später mühsam in den Computer einzugeben, sprechen Pflegekräfte ihre Beobachtungen direkt ins System. Die KI verarbeitet die Eingaben, strukturiert sie und macht sie für den Schichtwechsel zugänglich. In Notfällen können wichtige Informationen wie Allergien oder aktuelle Medikationen sofort per Sprachbefehl abgerufen werden – ohne in Papierakten oder am Computer suchen zu müssen.
Dadurch werden zeitaufwendige Telefonate und der Einsatz von Faxgeräten nahezu überflüssig [10][14]. Der Vergleich mit manuellen Prozessen zeigt, wie viel effizienter diese integrierten Systeme arbeiten können.
Der Unterschied zwischen herkömmlichen und integrierten Systemen zeigt sich besonders bei der täglichen Arbeitsbelastung. Pflegekräfte verbringen oft mehr als 30 % ihrer Arbeitszeit mit manueller Dokumentation [11]. Im Gegensatz dazu kann Spracherkennungssoftware bis zu 200 Wörter pro Minute verarbeiten – in natürlichem Sprechtempo [12]. Studien zeigen, dass Kliniker durch sprachbasierte Systeme im Durchschnitt 44 Stunden pro Monat einsparen können – und das bereits innerhalb der ersten sechs Monate nach Einführung [13].
Die Vorteile im Vergleich zu manuellen Prozessen sind klar:
| Merkmal | Manuelle/papierbasierte Prozesse | Integrierte Sprach- & Kommunikationssysteme |
|---|---|---|
| Dateneingabe | Handschriftliche Notizen; Eingabe am Schichtende | Echtzeit-Sprachdokumentation direkt am Bett |
| Kommunikationsgeschwindigkeit | Faxe, Telefonate, „Stille Post“ [10][14] | Sofortiger Austausch über sichere Kanäle [14] |
| Genauigkeit | Höheres Risiko durch verzögerte Eingaben [3] | KI-generierte, präzise Einträge [3] |
| Schichtübergabe | Subjektiv, anfällig für Fehler oder Auslassungen | Strukturiert und basierend auf Echtzeitdaten |
| Compliance | Schwer nachvollziehbar; Risiko unsicherer Textnachrichten [14] | DSGVO-konform mit vollständiger Audit-Spur [14] |
Die Auswirkungen auf die Pflegequalität sind deutlich messbar. Genettia Dean, Administratorin bei Twin Lakes Rehab, schildert:
„Our ER and return to hospital is virtually zero because we have real-time care, through Hucu. Our resident care is much improved. Our residents are much happier, our families are much happier, our staff's much happier" [14].
Durch den Einsatz von Voice-AI-Systemen wird die klinische Effizienz um 46 % gesteigert [13]. Gleichzeitig sinkt die Fehlerquote, und die rechtliche Prüfbereitschaft wird verbessert. Für deutsche Pflegeeinrichtungen bedeutet dies nicht nur eine enorme Zeitersparnis, sondern auch eine bessere Vorbereitung auf Prüfungen durch den Medizinischen Dienst.
Die Nutzung von Sprachdokumentation und sicheren Kommunikationskanälen sorgt dafür, dass Pflegekräfte mehr Zeit für die direkte Betreuung haben. Statt später am Computer nachzuarbeiten, können sie ihre Beobachtungen sofort am Patientenbett festhalten. Das Bundesgesundheitsministerium bringt es treffend auf den Punkt:
„Digitalisation harbours wide-ranging benefits... It enables faster, universal access to high-quality care, simplified communication between providers, [and] tangible relief for staff." [15]
Diese sofortige Erfassung steigert nicht nur die Genauigkeit, sondern erleichtert auch die Vorbereitung auf MDK-Prüfungen, die jederzeit nachvollziehbar bleiben müssen. Digitale Tools, die das Strukturmodell unterstützen, sorgen dafür, dass die Dokumentation prüfungssicher bleibt, ohne den Pflegeprozess aus den Augen zu verlieren.
Deutschland hat seit 2021 rund 4,3 Milliarden Euro in Digitalisierungsprojekte investiert, insbesondere in sprachbasierte Systeme [4]. Diese Investitionen zeigen, dass digitale Lösungen nicht nur effizienter sind, sondern auch die Arbeitsbedingungen verbessern und dem Fachkräftemangel entgegenwirken können.
Neben der Effizienzsteigerung bieten diese Technologien auch einen klaren rechtlichen Vorteil.
Die Einhaltung rechtlicher Vorgaben ist ein entscheidender Aspekt moderner Pflegedokumentation. Digitale Systeme entsprechen den strengen Anforderungen, die in § 85 Abs. 3, § 113 und § 114 SGB XI sowie den Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR) des GKV-Spitzenverbandes festgelegt sind [16].
Das Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) legt den rechtlichen Rahmen für digitale Pflegeanwendungen fest [2]. Die DiPAV-Verordnung regelt sowohl die Erstattungsfähigkeit als auch die datenschutzrechtlichen Anforderungen [17]. Besonders beim Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten ist Datenschutzkonformität ein Muss.
Über 90 % der geplanten Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierungsstrategie für Gesundheit und Pflege sind bereits umgesetzt [15]. Für Pflegeeinrichtungen bedeutet das: Der Einsatz integrierter Systeme bietet nicht nur rechtliche Sicherheit, sondern auch eine zukunftsorientierte Basis. Die lückenlose Audit-Spur digitaler Systeme schafft Vertrauen bei Prüfungen und gibt Pflegekräften die Gewissheit, dass ihre Dokumentation den Anforderungen entspricht.
Bevor Sie neue Technologien einführen, sollten Sie zunächst Ihre bestehenden Abläufe genau analysieren. Gibt es Bereiche in Ihrer Einrichtung, in denen die WLAN-Abdeckung schwächelt? Viele Pflegeheime kämpfen mit sogenannten „toten Zonen“, in denen keine stabile Internetverbindung möglich ist [3]. Achten Sie darauf, dass die Systeme auch bei schwachem oder instabilem Internet zuverlässig funktionieren. Alternativ können Sie Lösungen einsetzen, die speziell für Smartphones entwickelt wurden und auch bei geringer WLAN-Stärke einsatzfähig sind [18][20].
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Analyse Ihrer Dokumentationsprozesse. Wo verlieren Sie oder Ihr Team am meisten Zeit? Überlegen Sie, welche Schritte im AEDL- oder SIS-Workflow durch Sprachdokumentation effizienter gestaltet werden könnten [20]. Diese Bestandsaufnahme hilft Ihnen, die Bereiche zu identifizieren, in denen digitale Tools den größten Mehrwert bieten.
Nutzen Sie die Ergebnisse Ihrer Analyse, um gezielt die passenden digitalen Werkzeuge auszuwählen. Dabei ist es besonders wichtig, dass die neuen Tools sich problemlos in Ihre bestehenden Pflegedokumentationssysteme integrieren lassen. Lösungen, die Sprachdokumentation und einen intelligenten SIS-Assistenten kombinieren – wie etwa die von dexter health – können hier besonders hilfreich sein. Außerdem sollte die gewählte Software rollenbasierte Zugriffsrechte bieten, sodass sensible Bewohnerdaten nur von autorisierten Personen eingesehen werden können [19][20].
Vergessen Sie nicht, Ihre Bewohner in den Prozess einzubinden, insbesondere wenn digitale Bewohnerprofile erstellt werden. Dies stärkt ihr Recht auf Selbstbestimmung und Information [19]. Für den Übergang von Papier zu digital können mobile Apps nützlich sein, die Dokumente fotografieren und automatisch digitalisieren [20]. So wird der Wechsel einfacher und effizienter.
Die Einführung neuer Tools ist nur der erste Schritt – der Erfolg hängt maßgeblich von der Schulung Ihres Teams ab. Investieren Sie in praxisorientierte Trainings wie Online-Kurse, E-Learnings oder Workshops, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden die neuen Systeme verstehen und effektiv nutzen können [19]. Gleichzeitig sollten klare Berechtigungsstrukturen eingerichtet werden, damit jeder weiß, wer auf welche Daten zugreifen darf. Dies ist nicht nur für die interne Organisation wichtig, sondern auch für die Einhaltung der DSGVO und des SGB [19][20].
Ein regelmäßiges Feedbacksystem kann dabei helfen, die Nutzung der Tools kontinuierlich zu verbessern. Holen Sie sich Rückmeldungen von Ihrem Personal ein und passen Sie die Systeme entsprechend an [18]. Ziel ist es, die Tools als echte Unterstützung und nicht als zusätzliche Belastung wahrzunehmen [3]. Durch regelmäßige Überprüfung und Optimierung der Arbeitsabläufe können Sie außerdem wertvolle Zeit einsparen – durchschnittlich bis zu 39 Minuten pro Tag.
Die beschriebenen Technologien gehen genau auf die Herausforderungen ein, die im Pflegealltag deutscher Pflegeheime bestehen. Sprachbasierte Dokumentation und sichere Kommunikationskanäle bieten heute bereits konkrete Lösungen, um den Arbeitsalltag zu erleichtern. Mit diesen Ansätzen können Sie die Dokumentationslast deutlich verringern, die Pflegequalität steigern und gleichzeitig alle rechtlichen Anforderungen erfüllen. Der politische und finanzielle Rückhalt für solche Innovationen unterstreicht die Bedeutung einer zukunftsorientierten Pflegepraxis.
Die Vorteile im Überblick: Pflegekräfte können direkt am Bewohnerbett per Sprache dokumentieren, was zeitintensive Nachträge vermeidet und sowohl Informationsverluste als auch Fehler reduziert. Marc Margulan, Geschäftsführer von dexter health, bringt es auf den Punkt:
„By using AI, significantly more time remains for the important care and support of the residents" [22].
Sichere Kommunikationskanäle gewährleisten, dass alle Teammitglieder – unabhängig von Schicht oder Standort – jederzeit Zugriff auf aktuelle Bewohnerdaten haben. Die Integration dieser modernen Lösungen ist unkompliziert: Sie funktionieren auch offline [3], lassen sich nahtlos in bestehende Systeme einfügen und unterstützen mehrsprachige Teams zuverlässig [21][22].
Wenn Sie in einem Pflegeheim Verantwortung tragen, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Mitarbeitenden spürbar zu entlasten und die Versorgung Ihrer Bewohner nachhaltig zu verbessern. Die Investition in sprachbasierte Dokumentation und sichere Kommunikationslösungen stärkt nicht nur die Arbeitsbedingungen Ihres Teams, sondern schafft auch eine solide Grundlage für rechtssichere Dokumentationen und erfolgreiche Prüfungen durch den Medizinischen Dienst.
Jetzt ist der richtige Moment zu handeln: Prüfen Sie Ihre aktuellen Prozesse und nutzen Sie bestehende Förderprogramme. Geben Sie Ihrem Team die Werkzeuge, die es braucht, um effizienter und zufriedener arbeiten zu können. Die Zeit für Veränderung ist jetzt!
Sprachbasierte Dokumentation schenkt Pflegekräften wertvolle Zeit, da sie Beobachtungen und Maßnahmen einfach per Sprache erfassen können. Der manuelle Aufwand wird dadurch deutlich reduziert, und die Dokumentation wird schneller und präziser – oft direkt während der Arbeit. Das bedeutet: mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Bewohner.
Mit mobilen und sprachgesteuerten Tools können Pflegekräfte ihre Dokumentation flexibel und ohne Unterbrechungen erledigen. Das steigert nicht nur die Effizienz, sondern sorgt auch für zuverlässigere Daten. dexter health bietet hierfür eine KI-basierte Lösung, die sich mühelos in bestehende Systeme einfügt, die Dokumentationszeit verkürzt und den Arbeitsalltag in der Pflege spürbar erleichtert.
Die sichere Übertragung personenbezogener Gesundheitsdaten (PHI) spielt in der Pflege eine zentrale Rolle, da diese Daten unter die strengen Vorgaben der DSGVO fallen. Eine geschützte Kommunikation verhindert Datenverlust, unbefugten Zugriff und Manipulation – und schafft gleichzeitig Vertrauen bei Bewohner*innen und deren Angehörigen.
Um dies zu gewährleisten, sind folgende Maßnahmen entscheidend:
Pflegeeinrichtungen sollten auf zertifizierte Plattformen setzen, die den Standards des BSI entsprechen. Regelmäßige Schulungen für Mitarbeitende zu Datenschutz und IT-Sicherheit sind dabei ebenso wichtig. Mit der Kombination aus technischer Sicherheit und gut geschultem Personal wird eine verlässliche digitale Kommunikation im Pflegealltag Realität.
KI-gestützte Spracherkennung bietet Pflegeteams die Möglichkeit, Pflegeinformationen schnell und präzise per Sprache festzuhalten – ganz ohne manuelles Tippen. Dabei können Mitarbeitende in ihrer Muttersprache oder mit regionalen Akzenten sprechen, was die Bedienung erleichtert und die Genauigkeit der Dokumentation erhöht.
Diese Technologie ist besonders hilfreich für mehrsprachige Teams, da sie verschiedene Sprachen und Dialekte erkennt und automatisch in die standardisierte Fachsprache des Strukturmodells (SIS) übersetzt. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Teammitglieder einheitliche Begriffe verwenden, was Missverständnisse minimiert. Zudem lassen sich gesprochene Notizen direkt in digitale Form umwandeln und unkompliziert in bestehende Dokumentationssysteme einfügen, was die Zusammenarbeit effizienter gestaltet.
Das Ergebnis: weniger Zeitaufwand, geringere administrative Belastung und eine spürbar bessere Dokumentationsqualität – besonders in Teams mit vielfältigen sprachlichen Hintergründen.