Kompressionsverband nach Pütter anlegen: Schritt für Schritt

Pütterverband Schritt für Schritt: Material, Wickeltechnik, Kontraindikationen, Kontrolle, Tragedauer und Dokumentation.
Ein Kompressionsverband nach Pütter besteht aus mindestens 2 Kurzzugbinden, die gegenläufig um das Bein gewickelt werden. Er entstaut das Bein und unterstützt den venösen Rückfluss. Die Kompressionstherapie ist die Standardtherapie beim Ulcus cruris venosum. Der Pütterverband ist eine Möglichkeit dafür. Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie Sie den Pütterverband anlegen, wann er nicht angelegt werden darf und worauf Sie danach achten.
Was ist ein Kompressionsverband nach Pütter?
Der phlebologische Kompressionsverband (PKV) übt von außen Druck auf die Venen aus. Die Leitlinie von 2026 fasst ihn unter dem Oberbegriff medizinischer Kompressionsverband (MKV). Die Venen werden enger, das Blut fließt schneller zum Herzen zurück, und noch funktionsfähige Venenklappen schließen wieder. Ödeme gehen zurück, das lindert Schmerzen. Der Verband bildet außerdem ein Widerlager für die Wadenmuskulatur. Dadurch arbeitet die Muskelpumpe bei jeder Bewegung stärker.
Die Technik nach Pütter heißt auch Gegenwickeltechnik. Die erste Binde läuft in eine Richtung, die zweite in die Gegenrichtung. Die Lagen kreuzen sich. So hält der Verband gut und erzeugt einen hohen Arbeitsdruck. Kurzzugbinden sind wenig dehnbar. In Bewegung entsteht ein hoher Druck, in Ruhe ein niedriger.
Kurzzugbinden wirken vor allem in Bewegung. Motivieren Sie Bewohner zu Fußgymnastik und Gehübungen. Bei immobilen Bewohnern erzeugen Kurzzugbinden kaum Arbeitsdruck. Sprechen Sie dann mit der Ärztin oder dem Arzt über ein geeignetes Material, zum Beispiel ein Mehrkomponentensystem.
Wichtig für die Praxis: Keine Wickeltechnik ist einer anderen nachweislich überlegen. Entscheidend ist, dass die gewählte Technik fachgerecht ausgeführt wird. Es gibt mehrere Varianten der Pütter-Technik. Legen Sie im Team eine Variante fest.
Indikationen: Wann wird ein Kompressionsverband angelegt?
Der Verband wird ärztlich verordnet. Typische Indikationen nach der S2k-Leitlinie zur medizinischen Kompressionstherapie sind:
- Ulcus cruris venosum (offenes Bein) und die Vorbeugung eines Rezidivs
- chronische Venenkrankheiten, Varikose und venöse Ödeme
- tiefe Beinvenenthrombose, oberflächliche Venenthrombose, postthrombotisches Syndrom
- Lymphödeme
- Ödeme nach Verletzungen oder Operationen
- Stauungen durch Immobilität, zum Beispiel bei Lähmungen
Für viele Indikationen, besonders beim Ulcus cruris venosum, reicht ein Unterschenkelverband. Ein Oberschenkelverband ist zum Beispiel bei tiefer Beinvenenthrombose oder nach einer Varizen-OP nötig. Er reicht bis zur Leiste.
Kontraindikationen: Wann darf kein Kompressionsverband angelegt werden?
Prüfen Sie vor jedem Anlegen, ob sich der Zustand verändert hat. Absolute Kontraindikationen sind:
- Fortgeschrittene pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit), wenn einer dieser Werte zutrifft: Knöchel-Arm-Index (ABI) unter 0,5, Knöchelarteriendruck unter 60 mmHg, Zehendruck unter 30 mmHg oder TcPO2 (transkutaner Sauerstoffpartialdruck) am Fußrücken unter 20 mmHg (Leitlinie 037-005; die Leitlinie 037-009 nennt unter 30 mmHg)
- Dekompensierte Herzinsuffizienz (NYHA III und IV)
- Septische Phlebitis
- Phlegmasia coerulea dolens
Bei einem ABI von 0,9 oder weniger liegt eine pAVK vor. Liegt der ABI über 0,5 und der Knöchelarteriendruck über 60 mmHg, kann die Ärztin oder der Arzt eine Kompression mit angepasstem Druck anordnen. Polstern Sie dann besonders sorgfältig und kontrollieren Sie engmaschig. Bei Diabetes mellitus kann der ABI durch verhärtete Arterien (Mediasklerose) falsch hoch sein, zum Beispiel 1,3 oder mehr. Ein unauffälliger ABI schließt eine pAVK dann nicht aus.
Bei diesen Risiken entscheidet der Arzt nach Abwägung, ob und womit komprimiert wird:
- ausgeprägte nässende Hauterkrankungen
- Unverträglichkeit gegen das Material
- schwere Sensibilitätsstörungen am Bein
- fortgeschrittene Neuropathie, zum Beispiel bei Diabetes mellitus
- primär chronische Polyarthritis
Bei Bewohnern mit Diabetes und Neuropathie ist Vorsicht nötig. Sie spüren Druckstellen oft nicht. Kontrollieren Sie hier besonders sorgfältig.
Material: Was Sie für den Pütterverband brauchen
- Mindestens 2 Kurzzugbinden pro Unterschenkel, die Breite passend zum Beinumfang (häufig 8 und 10 cm)
- Schlauchverband aus Baumwolle als Hautschutz
- Polstermaterial (Polsterwatte oder Schaumstoffbinde)
- Pflasterfixierstreifen für das Bindenende
- Einmalhandschuhe, bei Wunden zusätzlich das verordnete Wundmaterial
Bei großem oder langem Bein reichen 2 Binden oft nicht. Dann sind mehr Binden nötig.
Kompressionsverband nach Pütter anlegen: Schritt für Schritt
Schritt 1: Vorbereiten
- Ärztliche Anordnung prüfen: welches Bein, Unterschenkel oder Oberschenkel, welches Material. Vor der ersten Anlage muss ärztlich geklärt sein, dass keine Kontraindikation vorliegt. Dazu gehört der Knöchel-Arm-Index (ABI). Fehlt dieser Befund in der Dokumentation, fragen Sie vor dem Anlegen bei der Ärztin oder dem Arzt nach.
- Den Bewohner informieren und fragen, wie es ihm geht. Kalte Füße, neue Schmerzen oder Atemnot vor dem Anlegen klären.
- Erklären Sie dem Bewohner den Zweck des Verbands und die Warnzeichen. Er soll sich melden, wenn der Verband drückt, schmerzt oder die Zehen kalt werden.
- Den richtigen Zeitpunkt wählen: morgens, bevor der Bewohner aufsteht. Dann sind die Beine entstaut. Ist er schon aufgestanden, das Bein vorher hochlagern.
- Hände desinfizieren, Handschuhe anziehen.
Schritt 2: Haut prüfen und polstern
- Die Haut auf Rötungen, Blasen, Druckstellen und Wunden prüfen. Wunden nach Anordnung versorgen.
- Pflegen Sie die Haut nach dem Abnehmen des Verbands mit hypoallergenen Produkten. Bei trockener Haut eignen sich Salben auf Wasser-in-Öl-Basis mit Urea. Die Pflege muss eingezogen sein, bevor Sie den Verband anlegen.
- Den Schlauchverband bis unterhalb des Knies anziehen.
- Knöchelregion, Achillessehne, Schienbeinkante und Fibulaköpfchen unterpolstern. Am Fibulaköpfchen verläuft der Wadenbeinnerv (N. fibularis). Er kann durch Druck geschädigt werden.
- Vertiefungen am Bein aufpolstern, damit der Druck überall gleichmäßig wirkt.
Schritt 3: Fuß positionieren
Der Fuß steht im rechten Winkel zum Unterschenkel. Diese Funktionsstellung verhindert einen Spitzfuß und Falten am Sprunggelenk. Bitten Sie den Bewohner, die Fußspitze leicht anzuziehen, oder stützen Sie den Fuß ab.
Schritt 4: Erste Binde anlegen
- Die Binde so halten, dass die Rolle nach oben zeigt. Sie schauen beim Abrollen in den Bindenwinkel.
- Am Großzehengrundgelenk beginnen. Die Zehen bleiben in der Regel frei. Bei ausgeprägtem Vorfuß- oder Zehenödem werden die Zehen nach ärztlicher Anordnung mitkomprimiert. Beim Lymphödem wird ein lymphologischer Kompressionsverband mit eigener Technik angelegt. Den Anfang mit 2 Kreistouren fixieren.
- Von innen nach außen um Vorfuß und Mittelfuß wickeln. Schon am Vorfuß auf guten Druck achten. Zu lockere Touren am Vorfuß führen zu Ödemen.
- Die Ferse einbinden.
- Die Binde mit Überlappung in Touren nach oben bis zum Fibulaköpfchen führen. Die Kniekehle bleibt frei.
- Die Binde immer Richtung Herz führen und nicht zurück zum Fuß.
Schritt 5: Zweite Binde gegenläufig anlegen
- Die zweite Binde am Knöchel ansetzen und in die Gegenrichtung zur ersten Binde wickeln.
- Die Ferse vollständig einschließen. Eine ausgesparte Ferse führt zu einem Ödem an dieser Stelle.
- Die Binde ebenfalls mit Überlappung bis zum Fibulaköpfchen führen. Die Lagen der beiden Binden kreuzen sich.
Schritt 6: Auf den richtigen Druck achten
- Die Rolle direkt auf der Haut unter gleichmäßigem Zug abrollen. So legt sich die Binde an das Bein an.
- Die Binde nicht vom Bein wegziehen.
- Einzelne Touren nicht zu straff anziehen. Das verursacht Schmerzen, stört das Druckgefälle und kann zu Einschnürungen, Stauungen und Nervenschäden führen.
- Der Druck nimmt vom Fuß zum Knie hin ab.
Schritt 7: Abschließen und kontrollieren
- Das Bindenende mit Pflasterfixierstreifen befestigen. Keine Metallklammern verwenden, sie können die Haut verletzen.
- Die Zehen prüfen: Farbe, Temperatur, Gefühl und Beweglichkeit.
- Den Bewohner fragen, ob der Verband drückt oder schmerzt.
- Hände desinfizieren und die Maßnahme dokumentieren.
Kontrolle nach dem Anlegen: Wann den Verband sofort abnehmen?
Kontrollieren Sie Durchblutung, Motorik und Sensibilität nach dem Anlegen und im Verlauf des Tages. Nehmen Sie den Verband sofort ab und informieren Sie den Arzt, wenn eines dieser Zeichen auftritt:
- Zehen verfärben sich blau oder weiß
- Kribbeln, Missempfindungen oder Taubheit
- zunehmende Schmerzen
- Atemnot oder Schweißausbrüche (Hinweis auf eine dekompensierte Herzinsuffizienz)
- plötzliche Bewegungseinschränkung
Tragedauer: Wie lange bleibt der Pütterverband am Bein?
Kurzzugbinden verlieren schnell an Druck. Der Anfangsdruck fällt schon in den ersten 30 Minuten deutlich ab und liegt nach 7 Stunden etwa bei der Hälfte. Mit dem Rückgang des Ödems wird der Verband außerdem locker. In der Entstauungsphase wird der Verband deshalb täglich neu angelegt.
Beim Ulcus cruris venosum wird in der Entstauungsphase ein Druck von 40 bis 60 mmHg angestrebt. Der Verband bleibt dann oft rund um die Uhr am Bein. Kurzzugbinden erzeugen im Liegen nur einen niedrigen Ruhedruck. Ob der Verband nachts bleibt, legt die ärztliche Anordnung fest.
Die Entstauungsphase dauert bei fachgerechter Therapie meist 3 bis 4 Wochen. Danach folgen Ulkus-Strumpfsysteme und nach der Abheilung medizinische Kompressionsstrümpfe zur Vorbeugung.
Häufige Fehler beim Beine wickeln
| Fehler | Folge | Richtig |
|---|---|---|
| Fuß nicht im rechten Winkel | Falten am Sprunggelenk, Spitzfußgefahr | Fuß in Funktionsstellung halten |
| Vorfuß zu locker gewickelt | Ödem am Vorfuß | Schon am Anfang auf guten Druck achten |
| Ferse ausgespart | Ödem an der Ferse | Ferse vollständig einbinden |
| Einzelne Touren zu straff | Schnürfurchen, Schmerzen, Nervenschäden | Gleichmäßiger Zug, Binde am Bein abrollen |
| Keine Polsterung | Druckstellen an Schienbein und Knöchel | Knöchel, Schienbeinkante und Fibulaköpfchen polstern |
| Binde zurück zum Fuß gewickelt | Entstauung wird gestört | Immer Richtung Herz wickeln |
| Verband nach dem Aufstehen angelegt | Ödem wird eingeschlossen | Morgens vor dem Aufstehen anlegen oder Bein vorher hochlagern |
| Metallklammern zur Fixierung | Verletzungsgefahr | Pflasterfixierstreifen verwenden |
| Ausgeleierte Binden | Zu wenig Druck | Binden nach etwa 10 bis 15 Wäschen ersetzen |
Pütter, Kornähre und Alternativen im Vergleich
| Versorgung | Prinzip | Einsatz |
|---|---|---|
| Pütter | Mindestens 2 Kurzzugbinden, gegenläufig gewickelt | Entstauungsphase |
| Kornährenverband | Achtertouren | Entstauungsphase |
| Mehrkomponentensystem | Konfektionierte Sets aus mehreren Binden, teils mit Markierungen für den Druck | Entstauung, kann je nach Verlauf bis zu 7 Tage bleiben |
| Adaptive Kompression (MAK) | Klettbandagen, Druck einstellbar | Entstauung und Erhaltung, Anpassung teils durch Bewohner oder Angehörige |
| Medizinischer Kompressionsstrumpf | Konstanter Druck nach Kompressionsklasse | Nach der Entstauung, Erhaltung und Vorbeugung |
Keine Wickeltechnik ist nachweislich überlegen. Wenden Sie die Technik an, die Sie sicher beherrschen.
Mehrkomponentensysteme halten den Druck über Stunden und Tage konstanter als Kurzzugbinden. Sie sind einfacher anzulegen, weil keine aufwendige Wickeltechnik nötig ist. Welche Versorgung passt, entscheidet der Arzt.
Kurzzugbinden richtig pflegen
- Binden täglich waschen, mit Feinwaschmittel und ohne Weichspüler, im Wäschenetz. Nicht auswringen, nicht bügeln, nicht chloren. Kurzzugbinden vertragen je nach Hersteller bis 95 °C.
- Flach auf einem Handtuch trocknen, nicht auf der Heizung oder in der Sonne.
- Nach dem Trocknen unter leichtem Zug aufrollen.
- Herstellerangaben beachten.
Verordnung, Zuständigkeit und Dokumentation
Der Kompressionsverband ist eine ärztlich angeordnete Maßnahme der Behandlungspflege. In der Regel legt ihn eine Pflegefachperson an. Überträgt die Einrichtung die Aufgabe an andere Mitarbeitende, regelt sie das schriftlich und sichert Schulung und Kompetenznachweis. Studien zeigen häufige Fehler bei der Anlage, deshalb sind regelmäßige Praxisschulungen sinnvoll.
In der ambulanten Pflege ist das Anlegen eines Kompressionsverbands nach Nr. 31b der Häusliche-Krankenpflege-Richtlinie des G-BA verordnungsfähig, wenn angepasste Kompressionsstrümpfe aus medizinischen oder anatomischen Gründen nicht möglich sind. In der vollstationären Pflege gehört die Behandlungspflege zu den Leistungen der Einrichtung. Eine ärztliche Anordnung ist auch dort nötig. Dass Bewohner Kurzzugbinden selbst anlegen, wird nicht empfohlen, weil das Ergebnis meist nicht ausreicht.
Dokumentieren Sie nach jedem Anlegen:
- Datum und Uhrzeit, Handzeichen
- Bein, Unterschenkel oder Oberschenkel
- Technik und Material (zum Beispiel Pütter, 2 Kurzzugbinden 8 und 10 cm, Polsterung)
- Hautzustand und Wundsituation
- Kontrolle der Zehen (Farbe, Temperatur, Gefühl, Beweglichkeit)
- Beschwerden des Bewohners und Abweichungen von der Anordnung
- bei Ödemen den Beinumfang an festgelegten Messpunkten, damit der Verlauf sichtbar wird
Beispiel für einen Eintrag: "07:15 Uhr, vor dem Aufstehen: Kompressionsverband nach Pütter re. Unterschenkel nach ärztlicher Anordnung angelegt. Schlauchverband, Polsterung Knöchel, Achillessehne, Schienbeinkante und Fibulaköpfchen, 2 Kurzzugbinden 8 und 10 cm. Haut intakt, Rötung am Innenknöchel 1 × 1 cm, wegdrückbar, zusätzlich abgepolstert. Zehen warm und rosig, Gefühl und Beweglichkeit unauffällig. Bewohnerin gibt keine Schmerzen an. Rötung beim nächsten Verbandwechsel erneut kontrollieren."
Mehr zur Beschreibung von Wunden finden Sie im Beitrag Wundverlauf beschreiben. Mit dexter.mobile dokumentieren Pflegekräfte solche Einträge direkt nach der Maßnahme per Sprache.
Zur Versorgung chronischer Wunden wie einem Ulcus cruris beschreibt der Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden den fachlichen Rahmen.
Häufige Fragen zum Kompressionsverband
Wie lange darf ein Pütterverband am Bein bleiben?
Kurzzugbinden verlieren innerhalb von Stunden deutlich an Druck. In der Entstauungsphase wird der Verband deshalb täglich neu angelegt. Die genaue Tragedauer steht in der ärztlichen Anordnung.
Muss der Kompressionsverband nachts abgenommen werden?
Nicht zwingend. Kurzzugbinden erzeugen im Liegen nur einen niedrigen Ruhedruck. In der Entstauungsphase bleibt der Verband oft rund um die Uhr. Maßgeblich ist die Anordnung des Arztes.
Wer darf einen Kompressionsverband anlegen?
In der Regel eine Pflegefachperson nach ärztlicher Anordnung. Überträgt die Einrichtung die Aufgabe an andere Mitarbeitende, regelt sie das schriftlich und sichert Schulung und Kompetenznachweis. Die fachgerechte Anlage erfordert Übung. Regelmäßige Praxisschulungen sind sinnvoll.
Was ist besser: Pütterverband oder Kompressionsstrumpf?
Beide haben ihre Phase. Der Verband dient der Entstauung, solange sich der Beinumfang noch verändert. Der Kompressionsstrumpf folgt, wenn das Bein entstaut ist, und dient der Erhaltung und Vorbeugung.
Was tun bei kalten oder blassen Zehen?
Den Verband sofort abnehmen und den Arzt informieren. Kalte, blasse oder bläuliche Zehen können auf eine gestörte Durchblutung hinweisen.
Video: Kompressionsverband nach Pütter
Quelle: "Kompressionsverband nach Pütter", Pflege Kanal, YouTube, 26.08.2018
Quellen
- Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie: S2k-Leitlinie Kompressionstherapie der Extremitäten mit Medizinischem Kompressionsstrumpf (MKS), Medizinischem Kompressionsverband (MKV) und Medizinischen adaptiven Kompressionssystemen (MAK), AWMF-Register 037-005, Version 5.1, 2026 (PDF)
- Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie: S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Ulcus cruris venosum, AWMF-Register 037-009, 2024
- Wundzentrum Hamburg e. V.: Verfahrensstandard Phlebologische Kompressionstherapie, WZ-VS-008 V05, 2024
- Gemeinsamer Bundesausschuss: Häusliche Krankenpflege-Richtlinie






